{"id":110883,"date":"2024-12-10T22:24:45","date_gmt":"2024-12-10T21:24:45","guid":{"rendered":"https:\/\/m-i.info\/?p=110883"},"modified":"2024-12-11T08:46:44","modified_gmt":"2024-12-11T07:46:44","slug":"unsere-liebe-frau-von-guadalupe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/m-i.info\/de\/unsere-liebe-frau-von-guadalupe\/","title":{"rendered":"Unsere Liebe Frau von Guadalupe"},"content":{"rendered":"<div class=\"mdp-speaker-wrapper\">\n            Artikel vorlesen:\n            \n            \n            \n            <div class=\"mdp-speaker-box mdp-speaker-box before-content speaker-wp-default\">\n                <div class=\"mdp-speaker-player\"  data-type=\"speaker-wp-default\" data-id=\"110883\" data-src=\"https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/12.-Dezember-ULF-Guadalupe-web.mp3\" data-download=\"1\" data-speeds=\"0.5,0.75,1,1.25,1.5\" data-share=\"\" >\n                    <audio aria-label=\"Audio von Unsere Liebe Frau von Guadalupe\"class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-110883-1\" preload=\"metadata\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/12.-Dezember-ULF-Guadalupe-web.mp3?_=1\" \/><a href=\"https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/12.-Dezember-ULF-Guadalupe-web.mp3\">https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/12.-Dezember-ULF-Guadalupe-web.mp3<\/a><\/audio>\n                <\/div>\n            <\/div>\n            \n            \n            \n            \n\t\t\t<\/div><p>Am 9. Dezember 1531 &#8211; vor nun bald 500 Jahren &#8211; erschien die hl. Jungfrau einem aztekischen einheimischen Indio, der nach seiner Taufe den Namen Juan Diego angenommen hatte. Zu dieser Zeit hatten in diesem Land trotz der jahrelangen Bem\u00fchungen der Missionare, Franziskaner und Dominikaner, nur ganz wenige Azteken zum Glauben gefunden.<\/p>\n<p>Doch diese Erscheinung sollte das Land und seine Bewohner, die durch grausame Gottheiten und tausende j\u00e4hrliche Menschenopfer<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> tief im Heidentum versunken waren, vollkommen umkrempeln.<\/p>\n<p>Heute ist mit dem Gnadenbild der Muttergottes von Guadalupe in Mexikostadt der gr\u00f6\u00dfte Wallfahrtsort der Welt entstanden. Ca. 20 Millionen Pilger werden jedes Jahr als Besucher des Heiligtums gez\u00e4hlt.<\/p>\n<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-110892\" src=\"https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/guadalupe_juan_diego_16_9-300x169.webp\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/guadalupe_juan_diego_16_9-300x169.webp 300w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/guadalupe_juan_diego_16_9-1024x576.webp 1024w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/guadalupe_juan_diego_16_9-768x432.webp 768w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/guadalupe_juan_diego_16_9-1536x864.webp 1536w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/guadalupe_juan_diego_16_9-425x239.webp 425w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/guadalupe_juan_diego_16_9-600x338.webp 600w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/guadalupe_juan_diego_16_9.webp 1920w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<h2>Die Entstehungsgeschichte des Bildes:<\/h2>\n<p>Wer sich die M\u00fche macht, f\u00fcr einen Augenblick in die Geschichte dieser Erscheinung einzutauchen, kann nicht anders als fasziniert sein von der Liebe wie auch der Macht der Himmelsk\u00f6nigin.<\/p>\n<p>Lassen wir hier an dieser Stelle die Ausf\u00fchrungen von Pater Klaus Wilhelm zu Worte kommen<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a>:<\/p>\n<p><em>\u201eMaria erw\u00e4hlt sich einen armen Indio, der sich dem Auftrag gar nicht gewachsen f\u00fchlt. Er ist doch nur ein unbedeutender Mensch ohne Rang und Namen, ein Witwer von 57 Jahren! Wie soll er, ein armer, verachteter Indio vor den Bischof treten? Wird man ihn nicht zornig fortjagen?<\/em><\/p>\n<p><em>Maria schickt aber gerade ihn zum Bischof von Tlatelolco (eine der beiden St\u00e4dte, aus welchen die heutige Hauptstadt Mexiko-Stadt erwuchs) mit dem Auftrag, eine Kirche am Erscheinungsort zu bauen, das hei\u00dft am nahe der Stadt gelegenen H\u00fcgel Tepeyac. Die Diener des Bischofs behandeln ihn abweisend und lassen ihn lange warten. Der Bischof, der zwar g\u00fctig und h\u00f6flich ist, will ihm nicht so recht glauben, dass ihm die Muttergottes erschienen ist und ihn mit einem hochoffiziellen Auftrag sendet. So kehrt Juan Diego noch am selben Abend verzagt und entt\u00e4uscht zum H\u00fcgel Tepeyac zur\u00fcck, wo ihn die Muttergottes wieder erwartet. Er bittet sie, jemand anderen zu schicken, der geschickter, geachteter und h\u00f6heren Standes ist. Aber nein, die heilige Jungfrau l\u00e4chelt ihn z\u00e4rtlich an und beharrt darauf, dass gerade er der vom Himmel auserw\u00e4hlte Bote an den Bischof sei.<\/em><\/p>\n<p><em><a href=\"https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Juan-Diego.jpeg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-110916 size-medium\" src=\"https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Juan-Diego-215x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"215\" height=\"300\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Juan-Diego-215x300.jpeg 215w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Juan-Diego.jpeg 356w\" sizes=\"(max-width: 215px) 100vw, 215px\" \/><\/a>&#8220;Sage ihm in meinen Namen und lasse ihn ganz genau meine Anordnung verstehen, dass er die Errichtung des Gotteshauses, worum ich ihn bitte, ausf\u00fchren soll. Wiederhole ihm, dass ich pers\u00f6nlich es bin, die immerw\u00e4hrende Jungfrau Maria, die Mutter Gottes, die dich sendet.&#8221;<\/em><\/p>\n<p><em>Gleich am n\u00e4chsten Tag, einem Sonntag, begibt sich Juan Diego in aller Herrgottsfr\u00fch zum Bischof. Die Diener empfangen ihn voll \u00c4rger und lassen ihn einige Stunden drau\u00dfen warten. Ohne von dieser Tortur zu wissen, empf\u00e4ngt ihn schlie\u00dflich Bischof Zum\u00e1rraga g\u00fctig, erstaunt dar\u00fcber, ihn so schnell wieder in Audienz zu sehen. Juan Diego kniet nieder und wiederholt die Botschaft der Dame. Tr\u00e4nen st\u00fcrzen dabei aus seinen Augen, und mit gefalteten und erhobenen H\u00e4nden bittet er den Bischof, den Auftrag der Dame zu erf\u00fcllen. Best\u00fcrzt \u00fcber dieses seltsame Verhalten legt ihm Zum\u00e1rraga beruhigend die Hand auf die Schulter und stellt ihm viele Fragen, um die Wahrheit der Aussagen zu pr\u00fcfen. &#8220;Wo hast du sie gesehen? Wie sah sie aus? Wie lange ist sie geblieben?&#8221; Ohne sich zu widersprechen, beantwortet Juan Diego alle Fragen. Zum\u00e1rraga ist betroffen, will aber doch ein Zeichen vom Himmel haben, um sich von der Echtheit der Erscheinung \u00fcberzeugen zu k\u00f6nnen.<\/em><\/p>\n<p><em>So eilt Juan Diego davon, um f\u00fcr den Bischof ein Zeichen von Maria zu erbitten. Einige Leute des Bischofs, die ihm heimlich folgen, verlieren ihn aus den Augen und kehren ver\u00e4rgert zur\u00fcck.<\/em><\/p>\n<p><em>Wieder findet der arme Indio Maria in strahlendem Glanz, und sie verbirgt ihn vor den Sp\u00e4hern in einem lichten Nebel. Sie spricht zu ihm:<\/em><\/p>\n<p><em>&#8220;Es ist sehr gut mein S\u00f6hnchen. Komme morgen hierher zur\u00fcck, und du sollst das Zeichen erhalten, das er verlangt hat. Dann wird er glauben und nicht l\u00e4nger zweifeln oder dich verd\u00e4chtigen.&#8221;<\/em><\/p>\n<p><em>Voll Freude \u00fcber diese Worte kehrt Juan Diego nach Hause in das 12 km entfernt liegende Tolpetlac zur\u00fcck. Dort findet er zu seiner gro\u00dfen Betr\u00fcbnis seinen Onkel Juan Bernardino todkrank darniederliegen. Die ganze Nacht und den ganzen folgenden Tag sitzt er am Krankenlager und steht seinem Onkel so gut es geht bei. Der Todkranke bittet seinen Neffen, noch schnell einen Priester zu holen, der seine Beichte h\u00f6ren und ihm die Sterbesakramente spenden k\u00f6nne. So macht sich Juan Diego am Dienstag, den 12. Dezember, um vier Uhr morgens auf den Weg und geht so schnell er kann nach Tlatilolco. In kindlicher Einfalt will er die Dame nicht treffen, um keine Zeit zu verlieren, und so w\u00e4hlt er den Weg auf der anderen Seite des H\u00fcgels. Doch &#8220;der Mensch denkt, und Gott lenkt&#8221;. <\/em><em>Von Licht umgeben kommt die Dame den H\u00fcgel herab und schneidet ihm den Weg ab. Mit g\u00fctiger Stimme ruft sie ihn an:<\/em><\/p>\n<p><em><a href=\"https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Virgen_de_Guadalupe_aconseja_a_San_Juan_Diego.jpeg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-110908 size-medium\" src=\"https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Virgen_de_Guadalupe_aconseja_a_San_Juan_Diego-236x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"236\" height=\"300\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Virgen_de_Guadalupe_aconseja_a_San_Juan_Diego-236x300.jpeg 236w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Virgen_de_Guadalupe_aconseja_a_San_Juan_Diego.jpeg 405w\" sizes=\"(max-width: 236px) 100vw, 236px\" \/><\/a>&#8220;Was ist geschehen, mein S\u00f6hnchen, wohin gehst du?&#8221;<\/em><\/p>\n<p><em>Verwirrt braucht er einige Zeit, um sich wieder zu fassen. Schlie\u00dflich sagt er: &#8220;Edle Herrin, es wird dich betr\u00fcben zu h\u00f6ren, was ich zu sagen habe. Mein Onkel, Dein armer Diener, ist sehr krank. Er leidet an hohem Fieber und liegt im Sterben. Ich eile zur Kirche in der Stadt Mexiko, um einen Priester zu holen, der ihm die Beichte h\u00f6ren und die Sterbesakramente spenden soll. Wenn ich das getan habe, werde ich unverz\u00fcglich zur\u00fcckkommen, um Deinen Auftrag auszuf\u00fchren.&#8221; Er schaut sie nun bittend an: &#8220;Bitte vergib mir und habe Geduld mit mir. Ich will Dich nicht betr\u00fcgen. Ich verspreche Dir getreulich, morgen in aller Eile hierher zu kommen.&#8221;<\/em><\/p>\n<p><em>Maria zeigt sich voll Liebe und Mitgef\u00fchl und antwortet mit z\u00e4rtlicher G\u00fcte:<\/em><\/p>\n<p><em>&#8220;<strong>H\u00f6re und lass es in dein Herz dringen, mein liebstes kleinstes S\u00f6hnchen. Nichts soll dich erschrecken, nichts dich betr\u00fcben. Dein Herz beunruhige sich nicht. F\u00fcrchte nicht diese Krankheit noch irgendeine andere Krankheit oder einen Kummer. Bin ich denn nicht hier, deine Mutter? Bist du denn nicht in meinem Schatten, unter meinem Schutz? Bin ich nicht der Brunnen deiner Freude, dein Heil? Bist du nicht in den Falten meines Mantels, in der Beuge meiner Arme? Brauchst du noch mehr als das? Lass dich weder wegen der Krankheit deines Onkels noch wegen irgendetwas anderem beunruhigen, denn er wird daran nicht sterben. Sei gewiss, er ist schon geheilt.\u201c<\/strong> <\/em><\/p>\n<p><em>Im selben Augenblick ist sein Onkel geheilt, wie man sp\u00e4ter erf\u00e4hrt.\u00a0 <\/em><\/p>\n<p><em>Die Dame w\u00fcnscht nun, dass er auf den Gipfel des Tepeyac steige, um dort Blumen zu pfl\u00fccken. obwohl dort normalerweise keine Blumen wachsen, sondern nur Feigendisteln, Kakteen und Mezquite-Str\u00e4ucher auf spitzigem Felsengrund. Zudem befinden wir uns im Monat Dezember, wo alles von Frost erstarrt &#8211; durchaus keine Jahreszeit f\u00fcr Blumen. Doch, oh Wunder: er findet ein Paradies an Blumen vor, herrlich anzuschauen in ihren Farben und einen lieblichen Duft verbreitend! Er f\u00fcllt seine Tilma, seine Sch\u00fcrze, mit Blumen und bringt sie der Dame. Diese ordnet sie sorgf\u00e4ltig mit eigener Hand und spricht:<\/em><\/p>\n<p><em>&#8220;Mein S\u00f6hnchen, diese verschiedenartigen Blumen sind das Zeichen, das du dem Bischof bringen sollst&#8230; Ich befehle dir, die Tilma nicht zu \u00f6ffnen und ihren Inhalt erst in Gegenwart des Bischofs zu enth\u00fcllen. Dann sage ihm alles der Reihe nach. Schildere, wie ich dich nach oben auf den H\u00fcgel geschickt habe, um die Blumen zu pfl\u00fccken, und was du dort gesehen und bewundert hast, damit du den Bischof \u00fcberzeugen kannst, meinen W\u00fcnschen nachzukommen und das Gotteshaus hier zu bauen, wie ich gebeten habe.\u201c<\/em><\/p>\n<p><em><a href=\"https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Cuarta_aparicio\u0301n_de_la_Virgen_de_Guadalupe.jpeg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-110884 size-medium\" src=\"https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Cuarta_aparicio\u0301n_de_la_Virgen_de_Guadalupe-212x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"212\" height=\"300\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Cuarta_aparicio\u0301n_de_la_Virgen_de_Guadalupe-212x300.jpeg 212w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Cuarta_aparicio\u0301n_de_la_Virgen_de_Guadalupe-388x550.jpeg 388w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Cuarta_aparicio\u0301n_de_la_Virgen_de_Guadalupe.jpeg 423w\" sizes=\"(max-width: 212px) 100vw, 212px\" \/><\/a>Voll Freude nimmt Juan Diego die Richtung nach Tlatilolco., und obwohl die Diener des Bischofs ihn erbost verjagen wollen, l\u00e4sst er sich in dem\u00fctiger Hartn\u00e4ckigkeit nicht absch\u00fctteln, sondern gelangt wiederum vor den Bischof, der von einer Anzahl hoher Pers\u00f6nlichkeiten umgeben ist. Dort entrollt er seine Tilma, um ihm die Blumen als das von ihm erw\u00fcnschte &#8220;Zeichen von oben&#8221; zu pr\u00e4sentieren. Alle <\/em><em>Anwesenden starren zuerst auf die herrlichen Blumen, die zu Boden fallen, dann aber heften sie &#8211; wie elektrisiert &#8211; die Blicke auf die Tilma: strahlend sch\u00f6n ist darauf das Bild der Muttergottes zu sehen. Alle sinken in Ehrfurcht und Verehrung auf die Knie.<\/em><\/p>\n<p><em>Als sich Bischof Zum\u00e1rraga wieder erhebt, umarmt er Juan Diego und bittet ihn um Verzeihung, dass er ihm misstraute. Er bringt die Tilma mit dem Wunderbild in seine Privatkapelle, und schon n\u00e4chsten Tag wird es in einer Triumphprozession zur Kathedrale getragen. Die Botschaft von dem wunderbaren Ereignis verbreitet sich in Windeseile in der ganzen Stadt und im ganzen Land. Unverz\u00fcglich wird auf dem H\u00fcgel Tepeyac eine kleine Kapelle erbaut und gleichzeitig werden Pl\u00e4ne f\u00fcr eine gro\u00dfe Gnadenkirche erstellt.\u00bb<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Die wunderbaren Tatsachen um das Gnadenbild (Teil1)<\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Virgen_de_Guadalupe_1531.jpeg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-110900 size-medium\" src=\"https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Virgen_de_Guadalupe_1531-182x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"182\" height=\"300\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Virgen_de_Guadalupe_1531-182x300.jpeg 182w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Virgen_de_Guadalupe_1531-334x550.jpeg 334w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/Virgen_de_Guadalupe_1531.jpeg 364w\" sizes=\"(max-width: 182px) 100vw, 182px\" \/><\/a>In dem schon erw\u00e4hnten Buch von Francis Johnston widmet dieser einen (kurzen) eigenen Artikel, wie die Azteken das Bild &#8211; das schon am n\u00e4chsten Tag nach dessen Entstehung auf der Tilma im Triumphzug in die Kathedrale des Bischofs getragen wurde \u2013 (dieses Bild) gelesen haben:<\/p>\n<p><em>\u201eDas heilige Bild hatte eine solche Wirkung auf die heidnischen Azteken, dass es die Lehren der christlichen Missionare best\u00e4rkte. Die Dame stand vor der Sonne. Die Azteken, die viel Erfahrung im Lesen einer Bilderschrift hatten, erkannten daraus, dass sie gr\u00f6sser war als der gef\u00fcrchtete Sonnegott Huitzilopochtli. Einen Fu\u00df hatte sie auf den Halbmond gesetzt, der das Zeichen f\u00fcr die gr\u00f6\u00dfte Gottheit der Azteken, den gefiederten Schlangengott Quetzalcoatl war, den sie, wie deutlich zu sehen war, besiegt hatte. Die blaugr\u00fcne Farbe ihres Mantels war die Farbe, die von aztekischen K\u00f6nigen getragen wurde. Demnach war sie also eine K\u00f6nigin. Und die \u00fcber ihren Mantel verstreuten Sterne erz\u00e4hlten den Azteken, dass sie gr\u00f6sser war als die Sterne des Himmels, die sie als G\u00f6tter anbeteten. Sie konnte aber nicht Gott sein, da ihre H\u00e4nde im Gebet zusammengelegt waren und ihr Haupt in Verehrung geneigt war, offensichtlich vor einem, der gr\u00f6sser ist als sie. Das schwarze Kreuz schlie\u00dflich auf der Brosche, die sie am Halse trug, war das gleiche Zeichen, das die Fahnen und Helme der spanischen Soldaten zierte &#8211;\u00a0 als ob sie den Azteken damit sagen wollte, dass ihre Religion auch die Religion ihrer Eroberer sei<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\"><strong>[3]<\/strong><\/a>\u00bb<\/em><\/p>\n<p>Bei dem Gedanken, dass sich danach innerhalb weniger Jahre 8 Millionen Indios taufen lie\u00dfen, die Missionare v\u00f6llig \u00fcberlastet (Taufen, Katechismus) waren, wird einem ganz schwindlig und man kann nur stammelnd bekennen. <strong>Maria ist wahrhaft die Siegerin in allen Schlachten<\/strong>.<\/p>\n<p>An uns ist es, ihre flehentlichen Bitten in neuerer Zeit (Lourdes Fatima) ernst zu nehmen und in die Tat umzusetzen, n\u00e4mlich den Rosenkranz zu beten, die S\u00fchnesamstage zu halten, um die Bekehrung vieler armer verirrter Seelen zu erlangen.<\/p>\n<h3>Die wunderbaren Tatsachen um das Gnadenbild (Teil2)<\/h3>\n<p>Es gibt einige staunenswerte Tatsachen um dieses Gnadenbild, die &#8211; wissenschaftlich gepr\u00fcft und untersucht &#8211; schlichtweg nicht erkl\u00e4rbar sind<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a>:<\/p>\n<ol>\n<li><strong>das Alter des Gnadenbildes<\/strong><\/li>\n<li><strong>die verwendeten Farben<\/strong><\/li>\n<li><strong>der Bombenanschlag auf das Bild<\/strong><\/li>\n<li><strong>die Augen der Madonna<\/strong><\/li>\n<li><strong>der Sternenmantel der Madonna<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<ol>\n<li><strong>Zum Alter des Gnadenbildes<\/strong>: Das nun seit bald 500 Jahren zur Verehrung des Volkes ausgestellte Gnadenbild d\u00fcrfte nicht mehr existieren. Die Faser dieser Tilma des Juan Diego hat unter normalen Umst\u00e4nden eine Lebensdauer von 20 bis 30 Jahren! Und heute ist das Bild in seinen Farben so frisch wie eh und je! Und dies obwohl es Jahrhunderte lang Weihrauch, Kerzenlicht, Rauch von Votivkerzen, Ber\u00fchrungen mit H\u00e4nden und Devotionalien ausgesetzt war und sogar einmal im Jahre 1791 beim Putzen des Goldrahmens (versehentlich) mit Salpeters\u00e4ure \u00fcbergossen wurde. Kein Schaden am Bild!<\/li>\n<li><strong>Die verwendeten Farben<\/strong>: Im Jahre 1936 untersuchte der deutsche Chemiker Richard Kuhn, Nobelpreistr\u00e4ger f\u00fcr Chemie, 2 Fasern des Stoffes mit dem Ergebnis: es findet sich keinerlei Farbe auf und in den Fasern. Die benutzten Materialien, die die \u00abFarbe\u00bb hervorbringen, sind der Wissenschaft unbekannt. Eine mikroskopische Untersuchung in den 40er Jahren zeigte keine Pinselstriche. Eine weitere Untersuchung in den 60er Jahren durch Dr. Ribera mit demselben Ergebnis.<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a> Und schon seit mehr als 300 Jahren ist ber\u00fchmten Malern bekannt, dass das Bild keinerlei Grundierung hat!<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a><\/li>\n<li><strong>Der Bombenanschlag auf das Bild: <\/strong>W\u00e4hrend der Christenverfolgung in Mexiko in den 1920er Jahren: \u201e<em>Um 10:30 (21. Nov 1921) explodierte die Bombe mit einem \u00fcberw\u00e4ltigenden Krach w\u00e4hrend des Hochamtes, riss St\u00fccke aus dem Marmor und dem Mauerwerk des Heiligtums und zertr\u00fcmmerte die herrlichen Glasfenster der Basilika. Ein schweres eisernes Kreuz auf dem verw\u00fcsteten Altar wurde derart verbogen, als ob es aus Pappe w\u00e4re. Doch als die Rauch- und Staubwolke sich gelegt hatte, sahen die erschrockenen Priester, die zelebrierten, und die Gl\u00e4ubigen, von denen keiner ernstlich verletzt worden war, zu ihrer gro\u00dfen Erleichterung, dass das kostbare Bild unversehrt geblieben war.\u201c<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\"><strong>[7]<\/strong><\/a><\/em><\/li>\n<li><strong>Die Augen der Madonna: <\/strong>In den Augen der Madonna spiegeln sich nach eingehenden wissenschaftlichen Untersuchungen mehrere Personen, die sich als Juan Diego, Bischof Zumarraga und weitere Zeugen dieses Augenblicks identifizieren lassen. Dabei gehorchen alle diese Abbildungen in beiden Augen streng allen optischen Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten. Es gibt auch heute keine (so feinen) Pinsel, mit denen man so etwas malen k\u00f6nnte, abgesehen davon, dass damals diese optischen Gesetze wohl niemandem bekannt waren.<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a><\/li>\n<li><strong>Der Sternenmantel der Madonna: <\/strong>Dieser stellt exakt den Sternenhimmel \u00fcber Mexiko des Jahres 1531 dar.<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\">[9]<\/a> Es ist tats\u00e4chlich so, dass die Sterne das Erscheinungsjahr festhalten und das \u201e<em>auf einem Kartoffelsack ohne Verfalldatum\u201c (wie es Paul Badde journalistisch humorvoll in seinem Buch ausdr\u00fcckt. S.68)<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Unsere Liebe Frau von Guadalupe \u2013 bitte f\u00fcr uns!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Einen kleinen Einblick in dieses furchtbare Geschehen jener Zeit vermittelt Francis Johnston in seinem lesenswerten Buch: \u00abSo hat er keinem Volk getan\u00bb Das Wunder von Guadalupe.<br \/>\nEin kleiner Ausschnitt mag hier eine Vorstellung geben, was damals geschah:<br \/>\n\u00abDas Darbringen von Menschenopfern fand in jeder Stadt in den grossen Steintempeln statt. Der m\u00e4chtigste Gott war Quetzelcoatl, die gefiederte und steinerne Schlange, dem jedes Jahr viele Tausende lebendig geopfert wurden. \u2026. Eine ander namhafte Gottheit, die Erw\u00e4hnung verdient, war Huitzilopochtli, der Kriegs- und Sonnengott. \u2026 Bei der Einweihung seines Tempels im Jahre 1487 waren auf seinen Alt\u00e4ren etwa 20.000 Krieger auf Befehl des aztekischen Kaisers Auitzotl hingeopfert worden, um diese Monstergottheit zu bes\u00e4nftigen.\u00bb<br \/>\nFrancis Johnston erw\u00e4hnt noch eine drittte Gottheit, die grosse Mutter-G\u00f6ttin Tonantzin, deren Statue im anthropologischen Museum in Mexikostadt zu finden ist: \u00ab Ihr Kopf ist eine Komposition aus ekelerregenden Schlangenk\u00f6pfen, ihr Gewand eine Masse sich windender Giftschlangen \u2026<br \/>\nDie Opfer f\u00fcr diese G\u00f6tzendienste waren zumeist Sklaven oder Kriegsgefangene. Die Art und Weise der Hinschlachtung war \u00e4usserst furchtbar. Wenn schwarzgekleidete, langhaarige Priester lebendigen Opfern unter Gesang das Herz ausrissen, so war dies noch ein verh\u00e4ltnism\u00e4ssig gn\u00e4diger Tod, verglichen damit, dass andern bei lebendigem Leib die Haut abgezogen, andere lebendig gegessen wurden \u2026\u00a0\u00a0 (F. Johnston S. 16 f)<br \/>\n<a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Pater Klaus Wilhelm in fsspx.at\/de\/news\/das-wunder-von-guadalupe-7224<br \/>\n<a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Francis Johnston: \u201eSo hat er keinem Volk getan\u201c, Taschenbuch, Christiana Verlag, S. 110ff.<br \/>\n<a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Dem interessierten Leser seien die beiden B\u00fccher von Paul Badde \u00abMaria von Guadalupe\u00bb und das schon oben erw\u00e4hnte von Francis Johnston empfohlen, ebenso <a href=\"https:\/\/mexikath.net\/guadalupe\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/mexikath.net\/guadalupe\/<\/a><br \/>\n<a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> F. Johnston S.162ff<br \/>\n<a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Paul Badde: Maria von Guadalupe, Ullstein Buchverlage, S.106<br \/>\n<a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> F. Johnston S.160<br \/>\n<a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> Paul Badde: S.44ff<br \/>\n<a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> Was die Sterne auf dem Mantel der Gottesmutter betrifft, so hat j\u00fcngst Katholisches.info einen staunenswerten, hochinteressanten Bericht \u00fcber weitere Entdeckungen im Zusammenhang mit dem Sternenmantel gebracht. siehe katholisches.info\/2024\/10\/30\/war-benedikt-xvi-der-letzte-papst-vor-der-wiederkunft-jesu-christi\/<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bildnachweise:<\/p>\n<ul>\n<li>Bild Don Juan und ULF von Guadalupe, entnommen von <a href=\"https:\/\/fsspx.at\/de\/news\/das-wunder-von-guadalupe-7224\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">fsspx.at<\/a><\/li>\n<li>Juan Diego, Miguel Cabrera, Public domain, via <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=2450297\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wikimedia Commons<\/a><\/li>\n<li>Virgin of Guadalupe advises Saint Juan Diego. Unknown author, public domain via <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Virgen_de_Guadalupe_aconseja_a_San_Juan_Diego.jpg?uselang=de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wikimedia Commons<\/a><\/li>\n<li>Fourth appearance of the Virgin of Guadalupe. Collection of the Collegiate Museum of San Luis, Villagarc\u00eda de Campos, public Domain via <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Cuarta_aparici%C3%B3n_de_la_Virgen_de_Guadalupe.jpg?uselang=de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wikimedia<\/a><\/li>\n<li>Virgen de Guadalupe 1531, La Iglesia Cat\u00f3lica la considera una imagen no hecha por manos humanas., Public domain, via <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Virgen_de_Guadalupe_1531.jpg?uselang=de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wikimedia Commons<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Artikel vorlesen: https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/12.-Dezember-ULF-Guadalupe-web.mp3 Am 9. Dezember 1531 &#8211; vor nun bald 500 Jahren &#8211; erschien die hl. Jungfrau einem aztekischen einheimischen Indio, der nach seiner Taufe den Namen Juan Diego angenommen hatte. Zu dieser Zeit hatten in diesem Land trotz der jahrelangen Bem\u00fchungen der Missionare, Franziskaner und Dominikaner, nur ganz<a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/m-i.info\/de\/unsere-liebe-frau-von-guadalupe\/\">Weiterlesen &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":217,"featured_media":110924,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["entry","author-maurice","post-110883","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-unkategorisiert"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/m-i.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/110883","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/m-i.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/m-i.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/m-i.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/217"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/m-i.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=110883"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/m-i.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/110883\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":110961,"href":"https:\/\/m-i.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/110883\/revisions\/110961"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/m-i.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/110924"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/m-i.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=110883"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/m-i.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=110883"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/m-i.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=110883"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}