{"id":119869,"date":"2025-09-18T21:30:49","date_gmt":"2025-09-18T19:30:49","guid":{"rendered":"https:\/\/m-i.info\/?p=119869"},"modified":"2025-09-19T08:37:21","modified_gmt":"2025-09-19T06:37:21","slug":"einladung-wallfahrt-nach-mariazell-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/m-i.info\/de\/einladung-wallfahrt-nach-mariazell-2025\/","title":{"rendered":"Einladung: Wallfahrt nach Mariazell (AT) am Sonntag, 5. Oktober 2025"},"content":{"rendered":"<div class=\"lg-row\">\n<div class=\"lc-ss-se lc-cs-ce--tablet\">\n<div class=\"intro-text intro-text--bold\">\n<p><a href=\"https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/maria-zell2.jpeg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-119886 size-medium\" src=\"https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/maria-zell2-225x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/maria-zell2-225x300.jpeg 225w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/maria-zell2-768x1024.jpeg 768w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/maria-zell2-1152x1536.jpeg 1152w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/maria-zell2-413x550.jpeg 413w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/maria-zell2-600x800.jpeg 600w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/maria-zell2.jpeg 1200w\" sizes=\"(max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a>Am Sonntag, 5. Oktober 2025, dem Rosenkranzsonntag, findet die traditionelle Wallfahrt des \u00f6sterreichischen Distrikts nach Mariazell statt. Es wird zugleich das Goldene Priesterjubil\u00e4um des ehemaligen Generaloberen und Distriktoberen der Priesterbruderschaft St. Pius X., P. Franz Schmidberger, gefeiert.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"paragraph paragraph--type--p-content-text js-content content-text lg-row\">\n<div class=\"lc-ss-se lc-cs-ce--tablet\">\n<p>Die erste Wallfahrt erfolgte am 8. September 1975 und wurde von Erzbischof Marcel Lefebvre angef\u00fchrt.<\/p>\n<p><strong>Herzliche Einladung an alle!<\/strong><\/p>\n<p><strong>Programm\u00a0<\/strong><br \/>\n(Veranstaltungsort: 3222 Annaberg, Annarotte 9)<\/p>\n<p>09.00 Uhr 1. Rosenkranz, Beichtgelegenheit<br \/>\n10.00 Uhr Levitiertes Hochamt<br \/>\n12.00 Uhr Gemeinsamer Imbiss<br \/>\n13.15 Uhr Abfahrt zum Parkplatz nach St. Sebastian\u00a0(Landforst)<br \/>\n14.00 Uhr Prozession zur Basilika mit 2. Rosenkranz<br \/>\n15.00 Uhr Andacht mit 3. Rosenkranz und Erneuerung der Weihe an Maria am Gnadenaltar der Basilika Mariazell<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"paragraph paragraph--type--p-content-text js-content content-text lg-row\">\n<div class=\"lc-ss-se lc-cs-ce--tablet\">\n<p><strong>Vor 50 Jahren fand die erste offizielle Wallfahrt der Priesterbruderschaft St. Pius X. nach Mariazell statt. Angef\u00fchrt durch S. E. Erzbischof Marcel Lefebvre pers\u00f6nlich:<\/strong><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"paragraph paragraph--type--p-content-text js-content content-text lg-row\">\n<div class=\"lc-ss-se lc-cs-ce--tablet\">\n<p><em>Predigt von S. E. Erzbischof Marcel Lefebvre am 8. September 1975 in der Basilika von Mariazell vor 600 Gl\u00e4ubigen:<\/em><\/p>\n<p>Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.<\/p>\n<p>Meine geliebten Br\u00fcder!<\/p>\n<p>Es tut mir leid, da\u00df ich nicht in Ihrer Sprache zu Ihnen sprechen kann. Der Seminarist, der mich begleitet, wird meine Worte \u00fcbersetzen.<br \/>\nIch danke Herrn Dr. Steinhart, der in so liebensw\u00fcrdiger Weise diese Wallfahrt vorbereitet hat. Ebenso danke ich den lieben hochw\u00fcrdigen Herren Patres f\u00fcr die g\u00fctige Aufnahme, die mir bereitet wurde. Wir w\u00e4ren nat\u00fcrlich gl\u00fccklich gewesen, mit Ihnen gemeinsam das heilige Me\u00dfopfer zu feiern. Aber der liebe Gott verlangt von uns dieses kleine Opfer, da\u00df wir Ihn nur in dieser sakramentalen Segensandacht anbeten. Bitten wir die allerseligste Jungfrau Maria, uns zu helfen, da\u00df wir Ihn aus ganzem Herzen, aus ganzer Seele und mit allen unseren Kr\u00e4ften anbeten d\u00fcrfen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/mariazell3.jpeg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-119878 size-medium\" src=\"https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/mariazell3-300x225.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/mariazell3-300x225.jpeg 300w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/mariazell3-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/mariazell3-768x576.jpeg 768w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/mariazell3-1536x1152.jpeg 1536w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/mariazell3-425x319.jpeg 425w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/mariazell3-600x450.jpeg 600w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/mariazell3.jpeg 1600w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Den Menschen droht heute immer mehr, da\u00df sie das Gef\u00fchl f\u00fcr die Pflicht der Anbetung verlieren. Wir schulden Unserem Herrn Jesus Christus Anbetung. Unserer Pflicht wollen wir heute w\u00e4hrend dieser Gebetsstunde, w\u00e4hrend dieser Anbetungsstunde, nachkommen. Zu wem wollen wir beten? Wir wollen zur allerseligsten Jungfrau Maria beten, hier in diesem Wallfahrtsort Mariazell, dem alt\u00f6sterreichischen Nationalheiligtum, das Sie so sehr lieben, das das Herz \u00d6sterreichs ist. In diesem Wallfahrtsort, wurde vor kurzem der hochverehrte Kardinal Mindszenty beerdigt. Er, der f\u00fcr uns alle ein Vorbild des Glaubens war. Ein Mann, der sich allen Feinden der Kirche und denjenigen mutig entgegenstellte, die diesen Glauben, das Unterpfand des ewigen Lebens, ohne den ein katholischer Christ nicht leben kann, aus unseren Herzen rei\u00dfen wollte. Wir wollen durch die F\u00fcrsprache des Kardinals Mindszenty die allerseligste Jungfrau Maria bitten, heute den Glauben in unseren Herzen, in unseren Seelen, zu vermehren, damit wir uns wahrhaft zu denen z\u00e4hlen d\u00fcrfen, die unersch\u00fctterlich zum Credo der katholischen Kirche und zum katholischen Priestertum stehen.<\/p>\n<p>Die allerseligste Jungfrau Maria ist zun\u00e4chst und vor allem die Mutter des ewigen Hohenpriesters. Unser Herr Jesus Christus war wesentlich Priester von Ewigkeit, Priester nach der Ordnung des Melchisedech. Das ganze Leben unseres Heilandes Jesus Christus, der einzige Grund, warum Er in unser menschliches Dasein eingetreten ist, galt der Darbringung des Kreuzesopfers. Jesus ist gekommen, um Sich am Kreuz zu opfern. Das war der Sinn und das Ziel des Lebens Unseres Heilandes Jesus Christus. Das ganze Leben Unseres Herrn war getragen vom Verlangen, gekreuzigt zu werden. Wie oft hat Unser Herr gesagt: \u201eMeine Stunde ist noch nicht gekommen\u201c, \u201eMeine Stunde hat sich genaht\u201c, \u201eMeine Stunde ist gekommen\u201c. Warum? Weil die Stunde Unseres Herrn und Heilandes Jesus Christus die Stunde Seines Opfers ist. Als Er gekreuzigt wurde und Sein Kreuzesopfer darbrachte, hatte Er selbst gesagt: \u201eEs ist vollbracht \u2014 consummatum est.\u201c Ich habe Mein Werk vollbracht. Ich habe Mein Verlangen gestillt. Ich habe den Auftrag erf\u00fcllt, um dessentwillen Ich in die Welt gekommen bin. Dieser Auftrag war: Gott Mein Opfer darzubringen f\u00fcr die S\u00fcnden der Welt. Dazu ist Unser Herr und Heiland gekommen. Das lehrt uns auch die allerseligste Jungfrau Maria. Die allerseligste Jungfrau Maria ist nur das Spiegelbild Unseres Herrn Jesus Christus. In ihrem Herzen war kein anderer Name eingegraben als der Name Jesu, und zwar der Name Jesu des Gekreuzigten. Die allerseligste Jungfrau Maria hat Jesus \u00fcberallhin begleitet. Sie war st\u00e4ndig an Seiner Seite. Sie begleitete Ihn bis zum Opfer am Kreuz. Sie stand unter dem Kreuz. Sie wollte uns damit gleichsam dar\u00fcber belehren, welches Ihre wichtigste Aufgabe war: Unseren Herrn nach Kalvaria zu begleiten, Ihm beim Kreuzesopfer zur Seite zu stehen.<\/p>\n<p>In besonderer Weise will sie uns auch heute dies ans Herz legen, dies war schon immer ihr gro\u00dfes Anliegen: Ihr m\u00fc\u00dft das Kreuzesopfer lieben. Ihr m\u00fc\u00dft im Herrn und Heiland Jesus Christus den gekreuzigten Herrn und Heiland Jesus Christus sehen. Daher m\u00fcssen auch wir das gleiche Verlangen haben wie Maria, am Kreuzesopfer Unseres Herrn teilzunehmen. Wir m\u00fcssen uns mit dem Kreuzesopfer vereinigen, damit wir wahrhaft zu Christen werden, die sich zusammen mit Unserem Herrn opfern, die sich innig mit Ihm als ein und dieselbe Opfergabe in Seinem Opfer vereinigen. Darin besteht der wahre Christ. Darin besteht der wahre Katholik. Es scheint mir, als wolle die allerseligste Jungfrau Maria, Unsere Liebe Frau vom Mitleiden, Maria die Miterl\u00f6serin, die in der N\u00e4he des Kreuzes steht, jeden einzelnen von uns, jedes menschliche Wesen, das in diese Welt eintritt, einladen, bei der Hand nehmen und unter das Kreuz f\u00fchren, um uns an den Verdiensten Unseres Herrn Jesus Christus teilnehmen zu lassen. Wie wird sie uns an den Verdiensten ihres g\u00f6ttlichen Sohnes zur Vergebung unserer S\u00fcnden teilnehmen lassen? Durch die Priester. Unser Herr wollte, da\u00df wir an Seinem Kreuzesopfer teilnehmen, Seiner Verdienste teilhaftig werden und unsere Seele durch Sein Opfer von unseren S\u00fcnden reingewaschen wird. Dies wird durch die Priester fortgesetzt, nachdem Er ihnen beim letzten Abendmahl gesagt hat: \u201eDieses tuet\u201c \u2014 tuet! \u2014 \u201ezu Meinem Ged\u00e4chtnisse\u201c \u2014 \u201ehoc facite in meam commemorationem\u201c. Unser Herr hat nicht gesagt: Erz\u00e4hlt den Bericht von Meinem Mahl, erinnert euch an Mein Opfer. Er hat vielmehr gesagt: facite \u2014 tut, vollbringt dieses Opfer, erneuert dieses Opfer, setzt dieses Opfer fort. \u201eHoc facite in meam commemorationem\u201c (1 Kor 11, 24).<\/p>\n<p>Hierin liegt der ganze Unterschied zwischen der katholischen Lehre, wie sie uns immer gelehrt worden ist, und der protestantischen Lehre. Die Protestanten vergessen und wollen nicht anerkennen, da\u00df Unser Herr gesagt hat: \u201eHoc facite \u2014 dieses tut\u201c zu Meinem Ged\u00e4chtnisse. Sie sagen einfach: \u201eIn meam commemorationem\u201c, erinnert euch an Mich. Das behaupten eben diejenigen, die das Opfer Unseres Herrn Jesus Christus nicht fortsetzen wollen. Die allerseligste Jungfrau Maria belehrt uns im Verein mit den Aposteln, im Verein mit Unserem Herrn, da\u00df wir mit dem Priester zum Altar hintreten m\u00fcssen, um das heilige Me\u00dfopfer darzubringen. Unser Herr kommt durch die Hand und durch den Mund des Priesters wahrhaft auf den Altar herab. Als Opfergabe wird er in der allerheiligsten Eucharistie gegenw\u00e4rtig. Die Kirche kann auf das Sakrament des Altares nicht verzichten. Betrachten Sie diese sch\u00f6nen Kirchen, die man erbaut hat. Soeben hat mir der hochw\u00fcrdigste Vater Abt erkl\u00e4rt, da\u00df diese Kirche, wenigstens in ihren Anf\u00e4ngen, auf den Beginn des neunten Jahrhunderts zur\u00fcckgeht. Wie viele Generationen sind in dieser langen Zeit in dieses Gotteshaus von Mariazell gestr\u00f6mt, um darin zu beten und das heilige Me\u00dfopfer zu feiern, um am Opfer der Messe, das durch die Priester dargebracht wird, teilzunehmen. Das ist das Leben der Kirche: Der Altar des heiligen Opfers der Messe.<\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen daher von einem tiefen Glauben an die Handlung durchdrungen sein, die sich durch den Mund des Priesters auf dem Altar vollzieht. Wenn der Priester die Worte der Wandlung spricht, kommt Jesus Christus herab, um, wie einst am Kreuz, Sein Opfer von neuem darzubringen. Sein Opfer, das fortdauert zur Vergebung der S\u00fcnden. Das ist die Herzmitte der Messe. Die allerseligste Jungfrau Maria lehrt uns, was uns die Apostel verk\u00fcnden.<br \/>\nSie haben fr\u00fcher in Ihrem Katechismus gelernt, da\u00df das Opfer des Altares ein wahres Opfer ist. Es unterscheidet sich nur darin vom Opfer des Kreuzes, da\u00df das Kreuzopfer blutig, das heilige Me\u00dfopfer aber unblutig ist. Das ist der einzige Unterschied zwischen dem Opfer des Kreuzes und dem Opfer des Altares. Deshalb bringen wir dem Opfer des Altares Ehrfurcht entgegen. Nach der katholischen Lehre ist darin alles enthalten. Alles ist in diese kleine und doch so erhabene Wirklichkeit des heiligen Me\u00dfopfers eingeschlossen. Weil es sich um ein Opfer handelt, mu\u00df auch das Opferlamm zugegen sein. Wenn kein Opferlamm vorhanden ist, kann es auch kein Opfer geben. Unser Herr mu\u00df also gegenw\u00e4rtig sein, weil Er sich im Opfer selbst darbringt.<\/p>\n<p>Sagen wir also nicht, das Me\u00dfopfer sei lediglich ein Ged\u00e4chtnismahl, ein Erinnerungsmahl, ein blo\u00dfes Ged\u00e4chtnis dessen, was Unser Herr beim Letzten Abendmahl getan hat. Das ist Blasphemie. Eine L\u00e4sterung gegen die katholische Lehre. Eine L\u00e4sterung gegen das, was Unser Herr Jesus Christus getan und angeordnet hat. Dies alles tr\u00e4gt zum Untergang des Priestertums bei. Der Priester ist keineswegs nur der Vorsteher eines Ged\u00e4chtnismahles. Er ist nicht nur jemand, der beim Mahl der Tischgemeinschaft pr\u00e4sidiert. Der Priester ist der Opfernde. Der Priester bewirkt, da\u00df das g\u00f6ttliche Opferlamm auf den Altar herabkommt und da\u00df es wirklich auf dem Altar gegenw\u00e4rtig wird. Sie sehen also darin die ganze Gr\u00f6\u00dfe des Priesters, der f\u00fcr die Darbringung des Opfers eines eigenen Charakters bedarf, dessen Seele mit einem besonderen Erkennungsmerkmal gepr\u00e4gt sein mu\u00df. F\u00fcr immer, f\u00fcr alle Ewigkeit. Aus diesem Grund, der Darbringung des Opfers, mu\u00df er die Jungfr\u00e4ulichkeit bewahren, den Z\u00f6libat halten. Es ist etwas Au\u00dfergew\u00f6hnliches, wenn er durch seine Worte, durch seine Lippen, Gott vom Himmel auf die Erde herabkommen lassen und Unseren Herrn und Heiland Jesus Christus in der allerheiligsten Eucharistie gegenw\u00e4rtig setzen kann. Wer das \u00fcberdenkt, versteht auch, warum der Priester jungfr\u00e4ulich sein mu\u00df, warum er nicht heiraten kann, warum er jungfr\u00e4ulich sein mu\u00df, wie die allerseligste Jungfrau Maria. Das ist der Grund, warum der Priester den Z\u00f6libat halten mu\u00df. Nicht etwa, weil er durch die Sorgen seiner apostolischen T\u00e4tigkeit so sehr beansprucht wird, da\u00df er sich nicht auf eine Ehe einlassen kann.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/maria-zell-15771492295936427437.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-119870 size-medium\" src=\"https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/maria-zell-15771492295936427437-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/maria-zell-15771492295936427437-300x225.jpg 300w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/maria-zell-15771492295936427437-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/maria-zell-15771492295936427437-768x576.jpg 768w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/maria-zell-15771492295936427437-425x319.jpg 425w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/maria-zell-15771492295936427437-600x450.jpg 600w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/maria-zell-15771492295936427437.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Die Gr\u00f6\u00dfe und Erhabenheit des heiligen Me\u00dfopfers besteht gerade darin, da\u00df es ein wirkliches Opfer ist, wie das Opfer auf Kalvaria. Unsere Vorfahren haben immer so geglaubt. Die Kirche hat immer so geglaubt. Wir k\u00f6nnen an diesem Glauben kein Jota \u00e4ndern. Wenn wir etwas \u00e4ndern w\u00fcrden, wenn wir die Formeln \u00e4ndern w\u00fcrden, wenn wir auf einmal sagen w\u00fcrden, wir halten eine Eucharistiefeier, wir veranstalten ein eucharistisches Mahl, wir halten eine Mahlfeier, dann w\u00fcrden wir zu Protestanten werden. Wir w\u00fcrden damit aufh\u00f6ren, katholisch zu sein. Die katholische Kirche steht und f\u00e4llt gerade mit dieser Wahrheit. Wenn es kein Me\u00dfopfer mehr gibt, gibt es keine katholische Kirche mehr. Es gibt keine katholische Kirche mehr, wenn es keinen geweihten Priester mehr gibt, der durch die Weihe den priesterlichen Charakter erhalten hat, der ihn bef\u00e4higt, das heilige Me\u00dfopfer darzubringen.<\/p>\n<p>Wozu hat man diese sch\u00f6nen Kirchen gebaut? Sicher nicht, um darin eine eucharistische Mahlfeier zu halten. Der Glaube der Gl\u00e4ubigen war es, der in aller Welt diese herrlichen Basiliken f\u00fcr das Opfer Unseres Herrn entstehen lie\u00df, das auf dem Altar fortdauern mu\u00df, und f\u00fcr die Gegenwart des g\u00f6ttlichen Opfers, an dem wir in der heiligen Kommunion teilnehmen und mit dem wir uns selbst zum Opfer darbringen. Darin liegt der Sinn und die Bedeutung des heiligen Me\u00dfopfers. Darin liegt der Sinn und die Bedeutung des Priestertums. Das ist auch der Grund, warum die Gl\u00e4ubigen von tiefer Ehrfurcht f\u00fcr den Altar Gottes, auf dem das Opfer dargebracht wird, erf\u00fcllt sein m\u00fcssen. Sie m\u00fcssen vor der allerheiligsten Eucharistie, in der der Leib und das Blut Unseres Herrn und Heilandes Jesus Christus wahrhaft, wirklich und wesentlich enthalten sind, eine gro\u00dfe Ehrfurcht haben. Unsere Ehrfurcht wird nie gro\u00df genug sein k\u00f6nnen. Wir werden niemals die allerheiligste Eucharistie mit einem Herzen anbeten k\u00f6nnen, das nicht mit gen\u00fcgend Ehrfurcht erf\u00fcllt ist.<\/p>\n<p>Aus diesem Grund war es seit vielen Jahrhunderten in der katholischen Kirche immer der Brauch, sich beim Empfang der allerheiligsten Eucharistie niederzuknien. Zur Erde niedergebeugt sollten wir die allerheiligste Eucharistie empfangen, nicht stehend. Stehen wir denn mit Unserem Herrn Jesus Christus auf gleichem Fu\u00df? Ist nicht Er es, der auf den Wolken des Himmels kommen wird, um uns zu richten? Werden wir uns nicht wie die Apostel auf dem Tabor vor Schrecken und Bewunderung, vor dem Glanz und der Gr\u00f6\u00dfe Unseres Herrn Jesus Christus, zur Erde niederwerfen, wenn wir Ihn kommen sehen? Ist es nicht eine Schande f\u00fcr unsere Zeit, feststellen zu m\u00fcssen, da\u00df uns der n\u00f6tige Respekt gegen\u00fcber Unserem Herrn und Heiland Jesus Christus abhanden gekommen ist? Bewahren wir in unserem Herzen, in unserer Seele, diesen Geist der Anbetung, diesen Geist tiefer Ehrfurcht f\u00fcr Den, Der uns erschaffen hat, Der uns erl\u00f6st hat, Der am Kreuz f\u00fcr uns gestorben ist.<\/p>\n<p>Was m\u00fcssen wir jedoch innerhalb der letzten zehn Jahre, seit dem Ende des Konzils, feststellen? Wir sind gezwungen, festzustellen, wir k\u00f6nnen unsere Augen nicht davor verschlie\u00dfen, wir d\u00fcrfen unsere Augen vor den traurigen Tatsachen unserer Zeit nicht verschlie\u00dfen, da\u00df sogar die Priester selbst den Glauben an ihr Priestertum verlieren und nicht mehr wissen, was das heilige Me\u00dfopfer ist und sogar ihr Priestertum verlassen. Die Priesterseminare werden leer. Warum? Warum gibt es keine Berufungen mehr? Weil man nicht mehr wei\u00df, was das Opfer der heiligen Messe ist. Daher kann man auch nicht mehr definieren, was der Priester ist. Wo man jedoch wei\u00df, was die heilige Messe ist, da wei\u00df man auch, was der Priester ist. Man ehrt ihn, wie die Kirche es immer gelehrt hat. Dann sind auch die Priesterberufungen zahlreich.<br \/>\nDer Beweis daf\u00fcr liegt in meinem eigenen Seminar. Ich mache nichts anderes, als an den Wahrheiten festzuhalten, an denen die Kirche immer festgehalten hat. Darum f\u00fchlen sich die jungen Menschen vom Altar, vom heiligen Me\u00dfopfer angezogen. Was f\u00fcr eine au\u00dferordentliche Gnade ist es f\u00fcr einen jungen Menschen, als Diener Unseres Herrn zum Altar zu treten, um als ein zweiter Christus das gleiche Opfer darzubringen, das Unser Herr selbst dargebracht hat. Es gibt auf Erden nichts sch\u00f6neres, nichts gr\u00f6\u00dferes. Es lohnt sich wahrhaft, das kleine Opfer zu bringen, seine Familie zu verlassen, die Welt zu verlassen, wenn man daf\u00fcr zum Altar treten darf. Wenn aber daf\u00fcr das Verst\u00e4ndnis verlorengegangen ist, ist auch kein Grund mehr f\u00fcr Priesterberufungen gegeben. Deshalb stehen heute die Priesterseminare leer. Kehren wir doch wieder zu den richtigen Glaubensbegriffen zur\u00fcck, dann wird es auch wieder Priesterberufungen geben. Wenn man jedoch in der Richtung, welche die Kirche seit zehn Jahren eingeschlagen hat, fortschreitet, kann man bald alle Priesterseminare verkaufen, und s\u00e4mtliche Orden werden zugrunde gehen. Worin besteht die Gr\u00f6\u00dfe und Sch\u00f6nheit eines Ordensmannes, einer Ordensfrau? Sie besteht in der Hinopferung als Opfergabe zusammen mit Unserem Herrn und Heiland Jesus Christus auf dem Altar. Das ist der Sinn des Lebens eines Ordensmannes, einer Ordensfrau. Wenn sie von dieser Bedeutung ihres Standes nicht mehr innerlich durchdrungen sind: \u201eIch opfere mich \u00f6ffentlich in der Kirche als Opfer mit Unserem Herrn, mein ganzes Leben ist hingeopfert mit Unserem Herrn\u201c, dann hat das Ordensleben keinen Sinn mehr. Das ist der Grund, warum es keine Berufungen mehr zum Ordensleben gibt.<\/p>\n<p>Kehren wir also zur\u00fcck zu diesem Geist der Hinopferung, des Opfers, der Vereinigung mit Unserem Herrn Jesus Christus auf dem Altar, dann werden auch die Ordensberufungen wieder aufbl\u00fchen und zahlreich werden. Es gibt Berufungen. Die jungen Menschen verlangen danach, sich f\u00fcr eine gute Sache einzusetzen; sie sind heute ebenso hochherzig wie zu anderen Zeiten. Stellen wir ihnen wirkliche Ziele vor Augen, greifbare, erstrebenswerte Ziele, wie es die Kirche immer getan hat! Dann werden auch die Berufungen wieder zum Erbl\u00fchen kommen.<br \/>\nWie gerne m\u00f6chte ich, da\u00df Sie, meine lieben Br\u00fcder, verstehen, warum unser Seminar in Ec\u00f4ne voll von Priesterberufungen ist. Warum diese jungen Menschen zu uns kommen. Sie wollen, da\u00df die katholische Kirche fortbesteht. Sie kommen aus keinem anderen Beweggrund. Sie kommen nicht, um Protestanten zu werden.<\/p>\n<p>Wir weigern uns, protestantisch zu werden. Wir weigern uns, modernistisch zu sein. Wir weigern uns, progressistisch zu sein. Alle diese Lehren stehen im Widerspruch zu unserer katholischen Wahrheit. Alle diese Lehren wurden von den P\u00e4psten durch die Jahrhunderte hindurch immer wieder verurteilt. Auch wir weisen sie zur\u00fcck. Wir wollen katholisch bleiben. Wir wollen katholische Seminare, katholische Priester und nichts anderes. Nun will man uns daran hindern, katholische Priester auszubilden, katholische Seminare zu unterhalten.<br \/>\nWenn ich diese jungen Menschen in andere Seminare schicke, laufen sie Gefahr, ihren Glauben zu verlieren. Nicht nur ihren Glauben, sondern auch ihre Sitten. Ich bewahre einen tiefen Glauben an die heilige Vorsehung. Der liebe Gott kann Seine Kirche nicht verlassen.<br \/>\nUnser Herr will katholische Priester, wie Er sie selbst in Seinen Dienst genommen hat.<\/p>\n<p>Der Papst kann nicht wollen, da\u00df es keine katholischen Priester mehr gibt. Darum bin ich \u00fcberzeugt, da\u00df wir mit dem Heiligen Vater und der Kirche tief verbunden bleiben. Was die Kirche w\u00e4hrend zwanzig Jahrhunderten gewollt hat, kann der Papst nicht wollen. Das ist unm\u00f6glich. Es ist also absolut falsch, zu behaupten, wir riskieren, eine Sekte zu werden, oder wir w\u00fcrden ein Schisma heraufbeschw\u00f6ren. Weit entfernt davon, wir sind diejenigen, die am innigsten mit dem Heiligen Vater, dem Papst, und mit der katholischen Kirche verbunden sind.<br \/>\nBitten wir also die allerseligste Jungfrau Maria, das katholische Priestertum zu erhalten und uns zu helfen, da\u00df es auch in Zukunft fortdauert. Wir bitten sie, den jungen Menschen, die das Verlangen in sich tragen, Priester zu werden, zahlreiche Berufungsgnaden und Gnaden der treuen Anh\u00e4nglichkeit an die katholische Kirche zu schenken. Beten wir w\u00e4hrend diesem Rosenkranzgebet f\u00fcr die Kirche und f\u00fcr unseren Heiligen Vater, den Papst. Beten wir, da\u00df die Priesterseminare wieder zu Pflanzst\u00e4tten katholischer Priester werden. Beten wir, da\u00df die Ordensm\u00e4nner und Ordensfrauen zum Weg der Wahrheit zur\u00fcckfinden. Beten wir, da\u00df die religi\u00f6sen Orden zu neuer Bl\u00fcte gelangen und zum Weg des \u00fcberlieferten Glaubens zur\u00fcckkehren. Zu dem Glauben, der uns zwanzig Jahrhunderte lang gelehrt worden ist.<\/p>\n<p>Um das alles wollen wir die allerseligste Jungfrau Maria w\u00e4hrend dieser Gebetsstunde bitten. Wir haben Priester n\u00f6tig, viele Priester, heilige Priester. Dies entspricht sicher auch Ihrem Verlangen. Daf\u00fcr wollen wir heute beten, versammelt um Unsere Liebe Frau von Mariazell. M\u00f6ge uns der liebe Gott die Gnade gew\u00e4hren, immer Priester, heilige Priester zu haben.<\/p>\n<p>Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Quelle:\u00a0Marcel Lefebvre, Damit die Kirche fortbestehe, Priesterbruderschaft St. Pius X, S. 133ff.<\/em><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Sonntag, 5. Oktober 2025, dem Rosenkranzsonntag, findet die traditionelle Wallfahrt des \u00f6sterreichischen Distrikts nach Mariazell statt. Es wird zugleich das Goldene Priesterjubil\u00e4um des ehemaligen Generaloberen und Distriktoberen der Priesterbruderschaft St. Pius X., P. Franz Schmidberger, gefeiert. Die erste Wallfahrt erfolgte am 8. September 1975 und wurde von Erzbischof Marcel<a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/m-i.info\/de\/einladung-wallfahrt-nach-mariazell-2025\/\">Weiterlesen &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":217,"featured_media":119894,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["entry","author-maurice","post-119869","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-unkategorisiert"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/m-i.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/119869","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/m-i.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/m-i.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/m-i.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/217"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/m-i.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=119869"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/m-i.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/119869\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":119906,"href":"https:\/\/m-i.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/119869\/revisions\/119906"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/m-i.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/119894"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/m-i.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=119869"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/m-i.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=119869"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/m-i.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=119869"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}