{"id":122869,"date":"2025-11-30T22:21:02","date_gmt":"2025-11-30T21:21:02","guid":{"rendered":"https:\/\/m-i.info\/?p=122869"},"modified":"2025-12-01T13:52:25","modified_gmt":"2025-12-01T12:52:25","slug":"eine-treffende-widerlegung-von-mater-populi-fidelis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/m-i.info\/de\/eine-treffende-widerlegung-von-mater-populi-fidelis\/","title":{"rendered":"Eine treffende Widerlegung von Mater populi fidelis"},"content":{"rendered":"<div class=\"mdp-speaker-wrapper\">\n            Artikel vorlesen:\n            \n            \n            \n            <div class=\"mdp-speaker-box mdp-speaker-box before-content speaker-wp-default\">\n                <div class=\"mdp-speaker-player\"  data-type=\"speaker-wp-default\" data-id=\"122869\" data-src=\"https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/2025-12-01_Widerlegung_Mater_Populi_fidelis-web.mp3\" data-download=\"1\" data-speeds=\"0.5,0.75,1,1.25,1.5\" data-share=\"\" >\n                    <audio aria-label=\"Audio von Eine treffende Widerlegung von Mater populi fidelis\"class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-122869-1\" preload=\"metadata\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/2025-12-01_Widerlegung_Mater_Populi_fidelis-web.mp3?_=1\" \/><a href=\"https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/2025-12-01_Widerlegung_Mater_Populi_fidelis-web.mp3\">https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/2025-12-01_Widerlegung_Mater_Populi_fidelis-web.mp3<\/a><\/audio>\n                <\/div>\n            <\/div>\n            \n            \n            \n            \n\t\t\t<\/div><header class=\"l-site-header lg-row\">\n<div class=\"l-site-header_top lc-ss-se lg-row--site-inner\">\n<div id=\"site-pullout\" class=\"l-site-pullout lc-ss-se\">\n<div class=\"lg-header\">\n<div class=\"lc-branding l-site-pullout__branding\">\n<div id=\"block-custom-branding\" class=\"block branding\"><a href=\"https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Titelbild_Widerlegung-Mater-populi-fidelis.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-122953 alignleft\" src=\"https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Titelbild_Widerlegung-Mater-populi-fidelis.png\" alt=\"\" width=\"260\" height=\"200\" title=\"\"><\/a>Der folgende Text wurde von einem amerikanischen Priester geschrieben, der der Priesterbruderschaft St. Pius X. angeh\u00f6rt. Seine genaue Widerlegung der lehrm\u00e4\u00dfigen Note ist zum besseren Verst\u00e4ndnis der Gl\u00e4ubigen geschrieben worden. Wir sind froh, diesen Text abdrucken zu d\u00fcrfen zur Ehre der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria und zum Wohl unserer Leser.<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/header>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<article class=\"node node--type-ct-newsitem node--view-mode-full\">\n<div class=\"paragraph paragraph--type--p-content-text js-content content-text lg-row\">\n<div class=\"lc-ss-se lc-cs-ce--tablet\">\n<p>Ich bin um Rat gebeten worden wegen des aktuellen Lehrschreibens des Vatikans mit der Botschaft, dass die Katholiken nicht l\u00e4nger die Titel \u201eMiterl\u00f6serin\u201c und \u201eMittlerin aller Gnaden\u201c mit Bezug auf Unsere Liebe Frau verwenden sollen.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Meiner Ansicht nach ist dieses Dokument sehr schlecht, sogar teuflisch. Es erscheint mir schlimmer als die Erlaubnis zur Segnung gleichgeschlechtlicher Paare in\u00a0<em>Fiducia supplicans<\/em>, da\u00a0<em>Mater populi fidelis<\/em>\u00a0einen Angriff auf die Lehre darstellt. Und Angriffe auf die Lehre sind grunds\u00e4tzlich schlimmer als Angriffe auf die Moral.<\/p>\n<p>Wenn die Muttergottes nicht Miterl\u00f6serin ist, dann ergibt die Lehre von ihrer Himmelfahrt keinen Sinn. Dann zertritt die Muttergottes der Schlange nicht den Kopf und wir m\u00fcssen sie auch nicht in einem Akt der<em>\u00a0hyperdulia\u00a0<\/em>(Hyperdulie, auf Deutsch \u201eHochdienst\u201c) verehren. \u00dcberdies w\u00e4re auch die Ganzhingabe an Maria unlogisch, weil die Lehre des hl. Ludwig Grignion von Montfort, auf der die Ganzhingabe beruht, dann gef\u00e4hrlich ist und als Irrtum betrachtet werden muss.<\/p>\n<p>Das w\u00e4ren die Implikationen von\u00a0<em>Mater populi fidelis<\/em>. Der Text vermeidet tunlichst die offene und einfache H\u00e4resie, aber er ist giftdurchtr\u00e4nkt, denn er s\u00e4t Zweifel an den traditionellen marianischen Lehren. Wenden wir uns nun dem Textdokument\u00a0<em>Mater populi fidelis<\/em>\u00a0selbst zu, um die schwerwiegenden Probleme, die es aufwirft, zu kl\u00e4ren: zuerst das Problem seines Geistes, dann das Problem seiner Anwendung.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"paragraph paragraph--type--p-content-text js-content content-text lg-row\">\n<div class=\"lc-ss-se lc-cs-ce--tablet\">\n<h3>Der Geist des Textes<\/h3>\n<h4>Eine protestantische Sicht<\/h4>\n<p><a href=\"https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Bildschirmfoto-2025-11-30-um-22.11.23.png\"><img decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-122945 size-medium\" src=\"https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Bildschirmfoto-2025-11-30-um-22.11.23-211x300.png\" alt=\"\" width=\"211\" height=\"300\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Bildschirmfoto-2025-11-30-um-22.11.23-211x300.png 211w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Bildschirmfoto-2025-11-30-um-22.11.23-388x550.png 388w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Bildschirmfoto-2025-11-30-um-22.11.23-600x851.png 600w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Bildschirmfoto-2025-11-30-um-22.11.23.png 633w\" sizes=\"(max-width: 211px) 100vw, 211px\" \/><\/a>Das Dokument stellt eine protestantische Sicht auf das Verh\u00e4ltnis zwischen unserem Herrn Jesus Christus und der Muttergottes dar. Aus dieser Sicht besteht eine Konkurrenz zwischen unserem Herrn und der Muttergottes:<em>\u00a0<\/em><br \/>\n<em>\u201eWas der Muttergottes gegeben wird, wird dadurch Ihm entzogen. Wenn die Muttergottes eine Rolle in unserer Erl\u00f6sung spielt, dann wird diese dem Erl\u00f6sungswerk Christi hinzugef\u00fcgt. Deshalb m\u00fcssen wir aufpassen, dass wir durch die Verehrung der Muttergottes es nicht an Ehrerbietung f\u00fcr unseren Herrn mangeln lassen. Ebensowenig d\u00fcrfen wir ihr eine Rolle an der Seite unseres Herrn bei unserer Erl\u00f6sung geben.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Der katholische Geist entspricht der entgegengesetzten Perspektive.\u00a0<strong>Wir glauben, dass alle Gnaden, die uns durch die Muttergottes zuteil werden, zur Ehre unseres Herrn Jesus Christus beitragen.\u00a0<\/strong>Der Grund daf\u00fcr ist, dass die Gottesmutter das h\u00f6chste Gesch\u00f6pf unseres Herrn ist, wodurch seine Erhabenheit deutlich an ihr sichtbar wird und wodurch sie uns Ihm immer n\u00e4her bringt.\u00a0 Der heilige Ludwig Maria Grignion von Montfort dr\u00fcckt es so aus, \u201e\u2026dass Maria bisher ungekannt war, ist einer der Gr\u00fcnde, warum Jesus Christus nicht so gekannt wird, wie er es sein soll.\u201c (<a href=\"https:\/\/das-goldene-buch.info\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Das Goldene Buch<\/a>, Abs. 13).<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus m\u00fcssen wir festhalten, dass unser Herr und die Gottesmutter in jeglicher Hinsicht zusammenwirken, und niemals getrennt wirken. Unsere Liebe Frau wurde von unserem Herrn auserw\u00e4hlt, um beim Erl\u00f6sungswerk mitzuwirken, und nicht, um mit Ihm um die Ehre zu wetteifern. Genau so, wie es einem Koch nichts von seinem Ruhm nimmt, dass er sich eines Gehilfen bedient, weil der Gehilfe alles von seinem Meister gelernt hat, verh\u00e4lt es sich mit der Tatsache, dass sich unser Herr der allerseligsten Jungfrau bedient, damit sie bei seinem Werk der Erl\u00f6sung der Menschheit mitwirke. Und da sie nun einmal sein gr\u00f6\u00dftes Gesch\u00f6pf ist, beraubt Ihn dies in nichts seiner Ehre.<\/p>\n<p>Lassen sie uns diejenigen Passagen aus\u00a0<em>Mater populi fidelis<\/em>\u00a0betrachten, in denen bef\u00fcrchtet wird, durch die Titel \u201eMiterl\u00f6serin\u201c und \u201eMittlerin aller Gnaden\u201c k\u00f6nnte der Wert des Erl\u00f6sungswerks Christi geschm\u00e4lert werden:<\/p>\n<p><em>\u201eWeder die Kirche noch Maria k\u00f6nnen das bereits vollkommene und keiner weiteren Erg\u00e4nzung bed\u00fcrfende Erl\u00f6sungswerk des menschgewordenen Gottessohnes ersetzen oder vervollkommnen.\u201c (Nr. 21)<\/em><\/p>\n<p><em>\u201eEs ist daher unvermeidlich, dass es (das Wort ,Vermittlung&#8217;) auf Maria in einem untergeordneten Sinn angewandt wird und in keiner Weise beabsichtigt, der einzigartigen Mittlerschaft Jesu Christi, zugleich wahrer Gott und wahrer Mensch, etwas an Wirksamkeit oder Verm\u00f6gen hinzuzuf\u00fcgen.\u201c (Nr. 25)<\/em><\/p>\n<p><em>\u201eMaria ersetzt den Herrn nicht in etwas, das Er nicht tut (sie nimmt nichts weg und f\u00fcgt nichts hinzu). Wenn sie bei der Mitteilung der Gnade nichts zur Heilsmittlerschaft Christi hinzuf\u00fcgt, darf man Maria nicht als prim\u00e4res Werkzeug dieser Gabe betrachten.\u201c (Nr. 65c)<\/em><\/p>\n<p><strong>Mithin betrachtet dieses Lehrschreiben die Miterl\u00f6serin und Mittlerin aller Gnaden von einem protestantischen Standpunkt aus und sagt, dass wir diese Titel nicht mehr verwenden sollen.\u00a0<\/strong><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"paragraph paragraph--type--p-content-text js-content content-text lg-row\">\n<div class=\"lc-ss-se lc-cs-ce--tablet\">\n<h4>Eine jansenistische Sicht<\/h4>\n<figure id=\"attachment_122897\" aria-describedby=\"caption-attachment-122897\" style=\"width: 171px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Melesse_35_Eglise_Vitrail_17-1.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-122897 size-medium\" src=\"https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Melesse_35_Eglise_Vitrail_17-1-171x300.jpg\" alt=\"\" width=\"171\" height=\"300\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Melesse_35_Eglise_Vitrail_17-1-171x300.jpg 171w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Melesse_35_Eglise_Vitrail_17-1-583x1024.jpg 583w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Melesse_35_Eglise_Vitrail_17-1-768x1348.jpg 768w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Melesse_35_Eglise_Vitrail_17-1-313x550.jpg 313w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Melesse_35_Eglise_Vitrail_17-1-600x1053.jpg 600w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Melesse_35_Eglise_Vitrail_17-1.jpg 864w\" sizes=\"(max-width: 171px) 100vw, 171px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-122897\" class=\"wp-caption-text\">Hl. Ludwig Maria Grignion de Montfort<\/figcaption><\/figure>\n<p>Im Laufe seines Lebens war der hl. Ludwig Grignion von Montfort mehrfach den Angriffen der Jansenisten ausgesetzt. Sie verhielten sich wie Protestanten innerhalb der Kirche, in dem Sinne, dass sie Sorge hatten, der Muttergottes zu viel Ehre zu erweisen, insofern dadurch unserem Herrn etwas von der Ihm zustehenden Ehre abgeschnitten w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Der hl. Ludwig Maria sprach von ihnen als \u201e\u00fcber\u00e4ngstlichen Verehrern\u201c. Hier sind seine eigenen Worte:<\/p>\n<p><em>\u201e(Diese Verehrer sagen) \u00a0,zu Jesus Christus m\u00fcssen wir unsere Zuflucht nehmen, er ist unser einziger Mittler. Jesus Christus muss man predigen, das ist das Wahre!&#8217; Was sie sagen, ist in gewissem Sinne wahr, aber weil sie es verdrehen, um dadurch die Andacht zu Maria zu verhindern, so ist es sehr gef\u00e4hrlich und eine feine Schlinge des B\u00f6sen unter dem Vorwande eines gr\u00f6\u00dferen Gutes. Denn niemals ehrt man Jesus Christus mehr, als wenn man seine heiligste Mutter ehrt; da man sie ja nur deshalb ehrt, um Jesus Christus umso vollkommener zu ehren, denn man geht zu ihr nur als zu dem Wege, auf dem man zum beabsichtigten Ziele gelangt, n\u00e4mlich zu Jesus selbst.\u201c<\/em>\u00a0(Das Goldene Buch, \u00a0Abs. 94)<\/p>\n<p>Das Dokument\u00a0<em>Mater populi fidelis<\/em>\u00a0sch\u00fcrt dieselben Zweifel wie die Jansenisten, weil der Verfasser glaubt, dass man mit den Titeln \u201eMiterl\u00f6serin\u201c und \u201eMittlerin aller Gnaden\u201c, wenn man sie auf Unsere Liebe Frau anwendet, die Aufmerksamkeit von der einzigen Erl\u00f6sung durch unseren Herrn abziehen w\u00fcrde.<\/p>\n<h4>Miterl\u00f6serin<\/h4>\n<p><em>\u201eDieser Titel birgt die Gefahr in sich, die einzigartige Heilsvermittlung Christi zu verschleiern und kann daher zu Verwirrung und einem Ungleichgewicht in der Harmonie der christlichen Glaubenswahrheiten f\u00fchren, denn ,in keinem anderen ist das Heil zu finden. Denn es ist uns Menschen kein anderer Name unter dem Himmel gegeben, durch den wir gerettet werden sollen&#8217; (Apg 4,\u00a012). Wenn eine Begrifflichkeit jedoch viele und st\u00e4ndige Erkl\u00e4rungen erfordert, um einem abweichenden und irrigen Verst\u00e4ndnis entgegenzuwirken, leistet er dem Glauben des Volkes Gottes keinen Dienst und wird unpassend. In diesem Fall ist es nicht hilfreich, Maria als erste und gr\u00f6\u00dfte Mitarbeiterin am Werk der Erl\u00f6sung und der Gnade hervorzuheben, denn die Gefahr, die ausschlie\u00dfliche Stellung Jesu Christi, des zu unserem Heil Mensch gewordenen Sohnes Gottes, der als einziger f\u00e4hig ist, dem Vater ein Opfer von unendlichem Wert darzubringen, zu verdunkeln, w\u00e4re keine wahre Ehre f\u00fcr die Mutter.\u201c \u00a0(Nr. 22)<\/em><\/p>\n<h4><em><a href=\"https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Familienkirche_-_Fassade_-_Mosaik_Heilige_Familie_-_Maria.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-122881 size-medium\" src=\"https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Familienkirche_-_Fassade_-_Mosaik_Heilige_Familie_-_Maria-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Familienkirche_-_Fassade_-_Mosaik_Heilige_Familie_-_Maria-300x225.jpg 300w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Familienkirche_-_Fassade_-_Mosaik_Heilige_Familie_-_Maria-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Familienkirche_-_Fassade_-_Mosaik_Heilige_Familie_-_Maria-768x576.jpg 768w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Familienkirche_-_Fassade_-_Mosaik_Heilige_Familie_-_Maria-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Familienkirche_-_Fassade_-_Mosaik_Heilige_Familie_-_Maria-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Familienkirche_-_Fassade_-_Mosaik_Heilige_Familie_-_Maria-425x319.jpg 425w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Familienkirche_-_Fassade_-_Mosaik_Heilige_Familie_-_Maria-600x450.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/em>Mittlerin<\/h4>\n<p><em>\u201eDas Zweite Vatikanische Konzil lehrt, dass durch den heilsamen ,Einfluss der seligen Jungfrau auf die Menschen [&#8230;] die unmittelbare Vereinigung der Glaubenden mit Christus [\u2026] in keiner Weise gehindert, sondern vielmehr gef\u00f6rdert&#8217; wird. Aus diesem Grund sollte jede Beschreibung, die in neuplatonischer Weise eine Art etappenweises Ausgie\u00dfen der Gnade suggeriert, vermieden werden, so als ob die Gnade Gottes durch verschiedene Vermittler \u2013 wie Maria \u2013 herabsteigt, w\u00e4hrend ihre eigentliche Quelle (Gott) von unserem Herzen getrennt bleibt. Solche Interpretationen beeintr\u00e4chtigen das richtige Verst\u00e4ndnis der innigen, direkten, unmittelbaren und die Gnade bewirkenden Begegnung zwischen dem Herrn und den Herzen der Gl\u00e4ubigen. (\u2026) Maria wird nicht dadurch geehrt, dass man ihr irgendeine Vermittlung bei der Verwirklichung dieses ausschlie\u00dflich g\u00f6ttlichen Werkes zuschreibt.&#8221; (Nr. 55)<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p>Es ist wichtig, hier eine gewisse Heuchelei des Verfassers, Kardinal Victor Fernandez, hervorzuheben. Er empfindet nagende Beunruhigung dar\u00fcber, dass die Titel \u201eMiterl\u00f6serin\u201c und \u201eMittlerin aller Gnaden\u201c bei den Gl\u00e4ubigen Verwirrung stiften und ihrer Vereinigung mit Gott im Wege stehen k\u00f6nnten, als ob diese Titel die Gl\u00e4ubigen in den Irrtum f\u00fchren k\u00f6nnten, obwohl es leicht ist, sie in ihrem richtigen Sinne zu verstehen.<\/p>\n<p>Es beunruhigt ihn allerdings weit weniger, dass seine Erlaubnis in\u00a0<em>Fiducia supplicans<\/em>, homosexuelle Paare zu segnen, ihnen eine irref\u00fchrende Botschaft vermittelt oder sie gar in den Irrtum f\u00fchren k\u00f6nnte!<\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnen uns fragen, welches pastoralen Geistes solche Pr\u00e4laten sind, wenn sie einerseits wegen \u00fcbertriebener Marienverehrung beunruhigt sind, andererseits aber eine S\u00fcnde wider die Natur segnen. Es sind M\u00e4nner, die so gro\u00dfe Sorge um das Seelenheil haben, dass sie das Gute verwerfen und das Schlechte genehmigen. Sie sind die eigentlichen falschen Propheten, die die Seelen verwirren!<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Zusammengefasst:\u00a0<\/strong>Unsere Liebe Frau ist kein Hindernis f\u00fcr die Vereinigung mit unserem Herrn. Im Gegenteil ist sie das allerbeste Mittel, um uns mit unserem Herrn Jesus Christus zu vereinigen. Gott hat sie als das vortrefflichste Mittel geschaffen, indem Er sie unserem Herrn als Hilfe zu seinem Erl\u00f6sungswerk beigesellt hat. Wenn unser Herz angesichts unserer Lieben Frau erkaltet und wir die Aufgaben, die Gott ihr \u00fcbertragen hat, leugnen, dann entfernen wir uns von ihrem g\u00f6ttlichen Sohn!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Eine gef\u00e4hrliche Lehre<\/h3>\n<\/div>\n<article class=\"node node--type-ct-newsitem node--view-mode-full\">\n<div class=\"paragraph paragraph--type--p-content-text js-content content-text lg-row\">\n<div class=\"lc-ss-se lc-cs-ce--tablet\">\n<h4>Das Hauptproblem<\/h4>\n<p>Die Gef\u00e4hrlichkeit der Lehre von\u00a0<em>Mater populi fidelis<\/em>\u00a0und die \u00fcbertriebene Vorsicht bez\u00fcglich der Ehrenbezeugungen gegen\u00fcber der Muttergottes offenbaren sich in Folgendem: das Lehrschreiben setzt die Muttergottes mit uns auf einen Rang. Auch wenn sie innerhalb dieses Ranges eine besonders hohe Stellung einnimmt, wird ihr doch ihr besonderer Rang in der Ordnung der \u00dcbernatur aberkannt.<\/p>\n<p>Erinnern wir uns daran, dass die Katholiken den Heiligen gegen\u00fcber eine Form der Verehrung kennen, die\u00a0<em>dulia\u00a0<\/em>genannt wird. Es handelt sich um eine Ehre, die den Dienern Gottes erwiesen wird, wohingegen wir der Muttergottes eine Ehrenbezeugung schuldig sind, die die Bezeichnung <em>hyperdulia<\/em>\u00a0tr\u00e4gt. Diese Ehre geh\u00f6rt einer anderen und h\u00f6heren Rangordnung an als diejenige, die den \u00fcbrigen Heiligen erwiesen wird.<\/p>\n<p>Der Grund f\u00fcr diese Unterscheidung ist, dass Unsere Liebe Frau einzig dazu geschaffen worden ist, unserer Erl\u00f6sung zu dienen, im Gegensatz zu den anderen Heiligen. Gott hat die allerseligste Jungfrau darum gebeten, unserem Herrn in seinem eigenen Erl\u00f6sungswerk zu Diensten zu sein. Er hat sie mit der Macht dazu ausgestattet; sie hat diesem Gnadenerweis zugestimmt, weshalb sie in wahrhaftiger Weise eine Mit-Erl\u00f6serin ist.<\/p>\n<p>Nichts Zus\u00e4tzliches ist in die Ordnung des Erl\u00f6sungswerks eingef\u00fcgt worden \u2013 wir Menschen stehen weit darunter.<\/p>\n<figure id=\"attachment_122913\" aria-describedby=\"caption-attachment-122913\" style=\"width: 233px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/002_Pius_X_pic_book_title_cropped.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-122913 size-medium\" src=\"https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/002_Pius_X_pic_book_title_cropped-233x300.jpg\" alt=\"\" width=\"233\" height=\"300\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/002_Pius_X_pic_book_title_cropped-233x300.jpg 233w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/002_Pius_X_pic_book_title_cropped-795x1024.jpg 795w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/002_Pius_X_pic_book_title_cropped-768x989.jpg 768w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/002_Pius_X_pic_book_title_cropped-1193x1536.jpg 1193w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/002_Pius_X_pic_book_title_cropped-425x547.jpg 425w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/002_Pius_X_pic_book_title_cropped-600x773.jpg 600w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/002_Pius_X_pic_book_title_cropped.jpg 1290w\" sizes=\"(max-width: 233px) 100vw, 233px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-122913\" class=\"wp-caption-text\">hl. Papst Pius X.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Wenn wir die Worte des heiligen Papstes Pius X. in seiner Enyklika\u00a0<em>Ad Diem illum<\/em>\u00a0betrachten, sehen wir darin die Erkl\u00e4rung, warum die Muttergottes sowohl Miterl\u00f6serin als auch Mittlerin aller Gnaden ist:<\/p>\n<p><em>\u201eEs braucht nicht mehr eigens betont zu werden, dass wir nie und nimmer der Gottesmutter die Kraft der \u00fcbernat\u00fcrlichen Gnadenbewirkung zuschreiben; diese geh\u00f6rt Gott allein an. Weil aber Maria alle an Heiligkeit und inniger Vereinigung mit Christus \u00fcbertrifft und von Ihm selbst zur Vollf\u00fchrung des Erl\u00f6sungswerkes herangezogen wurde, in der Absicht, dass sie schicklicherweise (de congruo) f\u00fcr uns verdiene, was er von Rechts wegen (de condigno) verdient hat, so ist und bleibt sie die vornehmste Mitwirkerin bei der Gnadenverteilung.\u201c\u00a0<\/em>( Abs. 14)<\/p>\n<p>Der heilige Pius X. sagt, dass die Gottesmutter alle Gnaden zu unserer Erl\u00f6sung verdient hat, ebenso wie es unser Herr getan hat, aber sie hat sie in einer anderen Weise verdient. Jesus Christus hat sie von Rechts wegen (<em>de condigno<\/em>) verdient, was Maria ihrerseits nicht konnte, da sie nicht Gott selbst ist. Sie hat die Gnaden schicklicherweise (<em>de congruo<\/em>) verdient: Gott hat ihr dieses Verdienst als angemessene Genugtuung f\u00fcr ihre Handlung verliehen. Weil sie die Gnaden verdient hat, besitzt sie das gleiche Recht, diese zu verteilen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_122921\" aria-describedby=\"caption-attachment-122921\" style=\"width: 231px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Pope-benedict-xv-02-1-.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-122921 size-medium\" src=\"https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Pope-benedict-xv-02-1--231x300.jpg\" alt=\"\" width=\"231\" height=\"300\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Pope-benedict-xv-02-1--231x300.jpg 231w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Pope-benedict-xv-02-1--789x1024.jpg 789w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Pope-benedict-xv-02-1--768x997.jpg 768w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Pope-benedict-xv-02-1--1184x1536.jpg 1184w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Pope-benedict-xv-02-1--425x550.jpg 425w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Pope-benedict-xv-02-1--600x779.jpg 600w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Pope-benedict-xv-02-1-.jpg 1578w\" sizes=\"(max-width: 231px) 100vw, 231px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-122921\" class=\"wp-caption-text\">Papst Benedict XV.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Papst Benedikt XV. hat folgende Worte gefunden:<\/p>\n<p><em>\u201eMit ihrem leidenden und sterbenden Sohn hat Maria das Leiden und fast den Tod erduldet. Sie hat ihr Recht als Mutter \u00fcber ihren Sohn aufgegeben, um der Menschheit das Heil zu verschaffen und die g\u00f6ttliche Gerechtigkeit zu bes\u00e4nftigen. Sie opferte ihren Sohn, soweit es ihr m\u00f6glich war, so dass sie wirklich behaupten konnte, dass sie zusammen mit Christus das Menschengeschlecht erl\u00f6st hat.\u201c<\/em>\u00a0(Breve<em>\u00a0Inter sodalicia<\/em>)<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"paragraph paragraph--type--p-content-text js-content content-text lg-row\">\n<div class=\"lc-ss-se lc-cs-ce--tablet\">\n<p><strong>Zu sagen, sie habe \u201ezusammen mit Christus des Menschengeschlecht erl\u00f6st\u201c, bedeutet, dass sie in der Erl\u00f6sungsordnung als Miterl\u00f6serin fungiert.\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Wer jedoch\u00a0<em>Mater populi fidelis<\/em>\u00a0liest, gewinnt den Eindruck, dass die Muttergottes weder einen Platz in der Ordnung unserer Erl\u00f6sung noch unseres Heils innehat, sondern dass sie sich sogar in Hinblick darauf auf demselben Niveau wie wir Menschen befindet, innerhalb dessen allerdings etwas erh\u00f6ht.<\/p>\n<h4>Das Dokument verf\u00e4hrt in drei Schritten:<\/h4>\n<ol>\n<li>Zun\u00e4chst wird auf Unsere Liebe Frau ausschlie\u00dflich als &#8220;Mutter&#8221; Bezug genommen, nie als \u201eK\u00f6nigin\u201c, \u201eMiterl\u00f6serin\u201c oder \u201eMittlerin aller Gnaden\u201c; im Gegenteil wird uns mitgeteilt, dass wir diese Titel der Muttergottes nicht verwenden sollen.<\/li>\n<li>Die Muttergottes wird sodann regelm\u00e4\u00dfig mit den anderen Gl\u00e4ubigen verglichen.<\/li>\n<li>Ihr wird nirgendwo eine universelle Rolle zugeschrieben.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Dies wird klar und deutlich in dem der Muttergottes als \u201e<em>erster J\u00fcngerin<\/em>\u201c gewidmeten Abschnitt (Nr. 73\u201375), worin Papst Franziskus zitiert wird mit der Aussage, dass Maria \u201e<em>nie etwas von ihrem Sohn f\u00fcr sich selbst [hat] beanspruchen wollen. Sie hat sich nie als Mit-Erl\u00f6serin pr\u00e4sentiert. Nein, J\u00fcngerin<\/em>.\u201c<\/p>\n<p>Der offensichtliche Zweck dieses der Muttergottes fremden Titels ist es, sie in der Erl\u00f6sungsordnung auf dieselbe Stufe mit uns zu stellen. Die Muttergottes findet sich nicht bei unserem Herrn, sondern bei uns, den J\u00fcngern unseres Herrn.<\/p>\n<p>In der Einleitung des Dokuments hei\u00dft es, sein Zweck sei, \u201e<em>in einer Vertiefung der angemessenen Grundlagen der Marienverehrung den Platz Marias in ihrer Beziehung zu den Gl\u00e4ubigen<\/em>\u201c zu verdeutlichen. Nach der Lekt\u00fcre des Textes kennt man diesen Platz: Sie ist eine J\u00fcngerin auf derselben Stufe wie wir, und keine Miterl\u00f6serin und Mittlerin an der Seite unseres Herrn Jesus Christus in allem, was Er zu unserer Erl\u00f6sung und zu unserem Heil getan hat. (!)<\/p>\n<p>Die lehrm\u00e4\u00dfige Note wiederholt unentwegt, dass \u201e<em>unser Herr unser einziger Erl\u00f6ser ist und unterstreicht, dass alle Gl\u00e4ubigen ihre Rolle in seinem Heilsplan spielen\u201c<\/em>\u00a0(insbesondere in den Abschnitten 28\u201333).<\/p>\n<p>Maria wird in der Ordnung der Gl\u00e4ubigen platziert, wenngleich immer wieder unterstrichen wird, dass sie darin den h\u00f6chsten Platz einnimmt.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"paragraph paragraph--type--p-content-text js-content content-text lg-row\">\n<div class=\"lc-ss-se lc-cs-ce--tablet\">\n<h4>2. Schlussfolgerungen:<\/h4>\n<p>Was sind die Folgen, wenn man die Muttergottes mit allen anderen Menschen auf einen Rang stellt und sie der Titel \u201eMiterl\u00f6serin\u201c und \u201eMittlerin aller Gnaden\u201c beraubt? Die Folgen werden in der lehrm\u00e4\u00dfigen Note nicht direkt genannt, aber sie sind so zahlreich wie verheerend.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Detail_of_5th_Glorious_Mystery_Stained_Glass_Window_Coronation_of_Mary_Cathedral_of_the_Madeleine_Salt_Lake_City-scaled.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-122905 size-medium\" src=\"https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Detail_of_5th_Glorious_Mystery_Stained_Glass_Window_Coronation_of_Mary_Cathedral_of_the_Madeleine_Salt_Lake_City-160x300.jpg\" alt=\"\" width=\"160\" height=\"300\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Detail_of_5th_Glorious_Mystery_Stained_Glass_Window_Coronation_of_Mary_Cathedral_of_the_Madeleine_Salt_Lake_City-160x300.jpg 160w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Detail_of_5th_Glorious_Mystery_Stained_Glass_Window_Coronation_of_Mary_Cathedral_of_the_Madeleine_Salt_Lake_City-546x1024.jpg 546w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Detail_of_5th_Glorious_Mystery_Stained_Glass_Window_Coronation_of_Mary_Cathedral_of_the_Madeleine_Salt_Lake_City-768x1440.jpg 768w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Detail_of_5th_Glorious_Mystery_Stained_Glass_Window_Coronation_of_Mary_Cathedral_of_the_Madeleine_Salt_Lake_City-819x1536.jpg 819w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Detail_of_5th_Glorious_Mystery_Stained_Glass_Window_Coronation_of_Mary_Cathedral_of_the_Madeleine_Salt_Lake_City-1093x2048.jpg 1093w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Detail_of_5th_Glorious_Mystery_Stained_Glass_Window_Coronation_of_Mary_Cathedral_of_the_Madeleine_Salt_Lake_City-293x550.jpg 293w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Detail_of_5th_Glorious_Mystery_Stained_Glass_Window_Coronation_of_Mary_Cathedral_of_the_Madeleine_Salt_Lake_City-600x1125.jpg 600w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Detail_of_5th_Glorious_Mystery_Stained_Glass_Window_Coronation_of_Mary_Cathedral_of_the_Madeleine_Salt_Lake_City-scaled.jpg 1366w\" sizes=\"(max-width: 160px) 100vw, 160px\" \/><\/a>Die Verehrung der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria im Kult der Hyperdulie<em>\u00a0<\/em>und der Titel \u201eMittlerin aller Gnaden\u201c sind nicht\u00a0<em>de fide<\/em>, sondern werden\u00a0<em>als sententia communis<\/em>\u00a0verstanden (vgl. Ludwig Ott,\u00a0<em>Grundriss der Dogmatik,<\/em>\u00a0S. 313\u2013315\u00a0<a id=\"footnoteref1_k3dStm37OOrcCWrex06h0EUpl9FUwI9fSKa-nZx3Lg_yFKJrwE0t67G\" class=\"footnote__citation js-footnote-citation\" title=\"Bei Ott 2005 (Neudruck der 11. Auflage) werden sowohl die \u201eMittlerin aller Gnaden\u201c (S. 309) als auch der Kult der Hyperdulie (S. 313) als \u201esententia certa\u201c ausgewiesen. \u201eSententia (theologice) certa\u201c ist eine Lehre, \u00fcber die sich das kirchliche Lehramt noch nicht endg\u00fcltig ge\u00e4u\u00dfert hat, deren Wahrheit aber durch ihren inneren Zusammenhang mit der Offenbarungslehre verb\u00fcrgt ist (Ott, S. 35).\u00a0\" href=\"https:\/\/fsspx.de\/de\/news\/eine-treffende-widerlegung-von-mater-populi-fidelis-zwei-teilen-teil-2-55688#footnote1_k3dStm37OOrcCWrex06h0EUpl9FUwI9fSKa-nZx3Lg_yFKJrwE0t67G\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><u>1<\/u><\/a>. \u201eSententia communis ist eine Lehre, die an sich in das Gebiet der freien Meinungen geh\u00f6rt, von den Theologen aber allgemein vertreten wird.\u201c (Ott, S. 35)<\/p>\n<p>Die Ablehnung dieser Lehren untergr\u00e4bt jedoch die Autorit\u00e4t des vorkonziliaren Lehramtes in einer unziemlichen Weise. Ebenso schwerwiegend untergr\u00e4bt sie das, was wir \u00fcber die Gottesmutter glauben, und damit auch unsere Verehrung f\u00fcr sie.<\/p>\n<p>Wie weiter oben bereits gesagt, ist es unlogisch, die Muttergottes in einem Akt der Hyperdulie zu verehren, wenn sie nicht tats\u00e4chlich einer anderen Ordnung angeh\u00f6rt als wir. Man kann sich dann genauso fragen, warum sie in den Himmel aufgenommen wurde (was ein Dogma\u00a0<em>de fide<\/em>\u00a0ist), insofern einer der Hauptgr\u00fcnde f\u00fcr ihre Aufnahme in den Himmel ist, dass sie bei ihrem Tod mit den Fr\u00fcchten der Erl\u00f6sung belohnt w\u00fcrde, jenen Fr\u00fcchten, die sie gemeinsam mit unserem Herrn verdient hat als Miterl\u00f6serin.<\/p>\n<p>Es w\u00e4re dann auch schwer zu verstehen, warum sie der Schlange den Kopf zertreten hat, wenn sie nicht Miterl\u00f6serin ist, denn durch die Erl\u00f6sungstat wurde das Reich Satans besiegt. \u00dcberdies g\u00e4be es gar keinen Grund, uns der Muttergottes vollkommen hinzugeben, weil diese Hingabe darauf beruht, dass sie Miterl\u00f6serin und Mittlerin aller Gnaden ist; die gesamte Lehre des heiligen Ludwig \u00fcber die Ganzhingabe lebt davon, dass die Muttergottes von der Heiligen Dreifaltigkeit erw\u00e4hlt worden ist, eine universelle Rolle bei der Errettung der Seelen zu spielen. Wenn Gott ihr diese Macht nicht verliehen hat, weshalb soll man sich ihr dann weihen?<\/p>\n<p>Da die katholischen Lehren \u00fcber die Jungfrau Maria alle miteinander verbunden sind, schw\u00e4cht man in dem Ma\u00dfe alle Lehren, wie man eine abschw\u00e4cht. Wenn wir davon ausgehen, dass die Muttergottes weder Miterl\u00f6serin noch Mittlerin aller Gnaden ist, schlie\u00dfen wir daraus konkludent, dass wir sie nicht durch Hyperdulie zu verehren brauchen, ebensowenig wie wir ihre Hilfe zu unserem Heil bed\u00fcrfen und ihre \u00fcbrigen Privilegien wom\u00f6glich unbegr\u00fcndet sind. Kurzum, wir rutschen unversehens in eine protestantische Geisteshaltung ab. Hier betreten wir gef\u00e4hrliches Terrain und m\u00fcssen um unser Seelenheil bangen!<\/p>\n<p>Kardinal Fernandez meint, den Platz Mariens zu verstehen, setze \u201e<em>ein besonderes \u00f6kumenisches Bem\u00fchen voraus<\/em>\u201c. Aber jeder Versuch, unseren Glauben den Protestanten schmackhafter zu machen, und der uns dazu n\u00f6tigt, die gottgegebene W\u00fcrde der allerseligsten Jungfrau zu schm\u00e4lern, ist ein falscher \u00d6kumenismus und eine schwerwiegende Untreue Gott gegen\u00fcber.<\/p>\n<p>Anstatt in diesen Zeiten der Glaubenskrise zu versuchen, die Lehre der Kirche \u00fcber die Muttergottes abzuschw\u00e4chen, sollten wir uns vielmehr darin fest verankern, indem wir uns selbst, unsere Familien und alles, was wir haben, der Unbefleckten weihen.<\/p>\n<p>In dem Ma\u00dfe, wie ihre Vorrechte angegriffen werden, m\u00fcssen wir uns ihr vollkommen hingeben und uns zu ihren Dienern und ihrem Eigentum machen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Lassen Sie uns zum Schluss den Worten des hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort lauschen:<\/strong><\/p>\n<blockquote><p>\u201eGott hat nicht nur eine Feindschaft, sondern Feindschaften gesetzt, nicht nur zwischen Maria und dem Satan, sondern zwischen der Nachkommenschaft Mariens und der Nachkommenschaft Satans. Das hei\u00dft, Gott hat Feindschaft, geheime Abneigung und Hass gestiftet zwischen den wahren Kindern und Dienern der allerseligsten Jungfrau und den Kindern und Sklaven des Teufels. Sie lieben einander nicht und haben keine innere Beziehung zueinander. Die Kinder Belials, die Sklaven Satans, die Freunde der Welt (denn dies alles ist ein und dasselbe) verfolgten bisher all jene, die der allerseligsten Jungfrau angeh\u00f6ren (\u2026).<\/p>\n<p>Immer aber wird die dem\u00fctige Jungfrau Maria \u00fcber diesen Stolzen den Sieg behaupten, und zwar so gl\u00e4nzend, dass sie ihm den Kopf, den Sitz seines Stolzes, zertreten wird. Immer wird sie seine Schlangenbosheit entlarven, seine h\u00f6llischen Schleichwege aufdecken, seine teuflischen Pl\u00e4ne zunichte machen und bis ans Ende der Zeiten ihre treuen Diener vor seinen grausamen Krallen besch\u00fctzen und bewahren.\u201c\u00a0<em>(Das Goldene Buch, Abs. 53\u201354)<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><em>In corde Jesu et Mariae<\/em>,<br \/>\nPater Paul Robinson<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/article>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<\/article>\n<p>Quelle:\u00a0<a href=\"https:\/\/fsspx.de\/de\/news\/eine-treffende-widerlegung-von-mater-populi-fidelis-zwei-teilen-teil-1-55638\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Fsspx.info<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bilderquellen:<\/p>\n<ul>\n<li>Santa Maria in Aracoeli Seiteneingang Mosaik, Peter1936F, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons<\/li>\n<li>L&#8217;Immacul\u00e9e Conception, Apoorsinner, CC0, via Wikimedia Commons<\/li>\n<li>Familienkirche &#8211; Fassade &#8211; Mosaik Heilige Familie &#8211; Mari, by Wolfgang Sauber, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons<\/li>\n<li>Melesse (35) \u00c9glise Vitrail 17, by GO69, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons<\/li>\n<li>002 Pius X pic book title (cropped), Czaich \u00c1. Gilbert \u00e9s Fr\u00e1ter Alad\u00e1r, Public domain, via Wikimedia Commons<\/li>\n<li>Detail of 5th Glorious Mystery Stained Glass Window (Coronation of Mary) Cathedral of the Madeleine Salt Lake City, by NateBergin, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Artikel vorlesen: https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/2025-12-01_Widerlegung_Mater_Populi_fidelis-web.mp3 Der folgende Text wurde von einem amerikanischen Priester geschrieben, der der Priesterbruderschaft St. Pius X. angeh\u00f6rt. Seine genaue Widerlegung der lehrm\u00e4\u00dfigen Note ist zum besseren Verst\u00e4ndnis der Gl\u00e4ubigen geschrieben worden. Wir sind froh, diesen Text abdrucken zu d\u00fcrfen zur Ehre der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria und<a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/m-i.info\/de\/eine-treffende-widerlegung-von-mater-populi-fidelis\/\">Weiterlesen &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":217,"featured_media":122953,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["entry","author-maurice","post-122869","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-unkategorisiert"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/m-i.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/122869","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/m-i.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/m-i.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/m-i.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/217"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/m-i.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=122869"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/m-i.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/122869\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":122975,"href":"https:\/\/m-i.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/122869\/revisions\/122975"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/m-i.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/122953"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/m-i.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=122869"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/m-i.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=122869"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/m-i.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=122869"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}