{"id":123313,"date":"2025-12-18T14:24:14","date_gmt":"2025-12-18T13:24:14","guid":{"rendered":"https:\/\/m-i.info\/?p=123313"},"modified":"2025-12-18T14:27:51","modified_gmt":"2025-12-18T13:27:51","slug":"erwartung-mariens","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/m-i.info\/de\/erwartung-mariens\/","title":{"rendered":"Erwartung Mariens"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/2025-12-18-maria-erwartung_sm.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-123317\" src=\"https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/2025-12-18-maria-erwartung_sm.jpg\" alt=\"\" width=\"250\" height=\"192\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/2025-12-18-maria-erwartung_sm.jpg 780w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/2025-12-18-maria-erwartung_sm-300x231.jpg 300w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/2025-12-18-maria-erwartung_sm-768x591.jpg 768w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/2025-12-18-maria-erwartung_sm-425x327.jpg 425w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/2025-12-18-maria-erwartung_sm-600x462.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a>Das Fest Mari\u00e4 Erwartung am 18. Dezember, acht Tage vor Weihnachten, soll uns ans Herz legen, die gro\u00dfe, gl\u00fchende Sehnsucht Mariens zu bedenken, mit der sie der Geburt ihres Kindes in den letzten Tagen des Advents entgegensah, und die sorgf\u00e4ltige \u00e4u\u00dfere\u00a0und innere Vorbereitung nachzuahmen, mit der Maria sich auf die Geburt des g\u00f6ttlichen Kindes einstimmte.<\/p>\n<h2>Maria \u2013 Vorbild der Adventsvorbereitung<\/h2>\n<p>\u201eMaria ist das vollkommenste Vorbild dieser Vorbereitungszeit auf die Gnadenankunft Christi. Sie hat Christus neun Monate lang in ihrem Leib und in ihrem Herzen getragen und durfte ihm eine wahre Mutter sein. Maria soll uns helfen, nicht in den Strudel des Weihnachtsstresses zu geraten und nicht dem Drang zu verfallen alles noch vor Jahresende erledigen zu m\u00fcssen. Sie l\u00e4dt uns ein, so zu leben, wie sie damals. In stiller Erwartung, im Geist der Gottvereinigung, im bewussten Bereiten der Krippe des Herzens.\u201c<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a><\/p>\n<h2>Die letzten Tage vor der Geburt<\/h2>\n<p>\u201eWerfen wir (\u2026) zu allererst in dankbarer, gl\u00e4ubiger Ergriffenheit einen Blick auf den Zustand Mariens in den letzten Tagen ihres Advents: Das Kind in ihrem jungfr\u00e4ulichen Scho\u00df war nun schon v\u00f6llig ausgereift und wartete nur noch darauf, das Licht der Welt zu erblicken. Maria war im Lauf der letzten Wochen und Tage immer mehr zur Bundeslade geworden, die den Vollender des Alten und des Urhebers des Neuen Bundes in sich trug. Maria war in den neun Monaten zum lebendigen Tabernakel geworden, in welchem der menschgewordene Sohn Gottes in wahrer Realpr\u00e4senz leibhaftig gegenw\u00e4rtig war; sie trug jenen in sich, von dem ihr der Engel Gabriel neun Monate zuvor in der Stunde der Verk\u00fcndigung gesagt hatte: \u201eDu wirst einen Sohn geb\u00e4ren, ihm sollst du den Namen Jesus geben. Er wird gro\u00df sein und Sohn des Allerh\u00f6chsten genannt werden. Gott der Herr wird ihm den Thron seines Vaters David geben. Er wird \u00fcber das Haus Jakobs in Ewigkeit herrschen und seine K\u00f6nigsherrschaft wird kein Ende haben!\u201c (Lk 1, 31ff)<\/p>\n<h2>Maria als Bundeslade und lebendiger Tabernakel<\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Vitraux_de_la_basilique_Notre-Dame_Geneve_23.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-123350\" src=\"https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Vitraux_de_la_basilique_Notre-Dame_Geneve_23-412x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"497\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Vitraux_de_la_basilique_Notre-Dame_Geneve_23-412x1024.jpg 412w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Vitraux_de_la_basilique_Notre-Dame_Geneve_23-121x300.jpg 121w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Vitraux_de_la_basilique_Notre-Dame_Geneve_23-221x550.jpg 221w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Vitraux_de_la_basilique_Notre-Dame_Geneve_23.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a>Wie mag in diesen letzten Tagen ihres Advents die seligste Jungfrau immer wieder in ihren jungfr\u00e4ulichen Scho\u00df hineingelauscht haben und in festem Glauben an die Botschaft des Engels Gabriel sich immer wieder gefragt haben: Wie wird dieses geheimnisvoll empfangene Kind aussehen? Wie wird es beschaffen sein? Ganz Mensch und doch Gott zugleich! Wie wird dieses Kind das Licht der Welt erblicken? Fragen \u00fcber Fragen m\u00f6gen da Maria vielleicht best\u00fcrmt haben. Maria glaubte auch jetzt und sp\u00fcrte in diesem ihrem lebendigen Glauben die Sehnsucht immer st\u00e4rker werden nach dem Anblick dieses ihres von Gott auf wunderbare Weise empfangenen Kindes, das sie in sich trug. Sie sehnte sich nach der Stunde, da Jesus geboren werden sollte. Jede gute Mutter sehnt sich danach, das Kind zu sehen, das Gott in ihrem Scho\u00df heranreifen lie\u00df. Und die Augenblicke nach der Geburt, wenn eine gute Mutter ihr Kind zum ersten Mal in ihren Mutterh\u00e4nden h\u00e4lt, entsch\u00e4digen sie reich f\u00fcr alle bangen Sorgen in den langen Wochen der Schwangerschaft und f\u00fcr die Schmerzen der Geburtswehen. Jede gute Mutter freut sich schon darauf, das Kind ihres Scho\u00dfes nun pflegen, liebkosen, bewundern und gro\u00dfziehen zu d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Noch viel st\u00e4rker und intensiver mag die Sehnsucht Mariens gewesen sein, von der ihr unbeflecktes Mutterherz erf\u00fcllt war, ihr Kind zu sehen, den kleinen Leib zu bewundern und zu ber\u00fchren, den der Sohn Gottes aus ihrem Fleisch und Blut angenommen hat, und ihn in ihren Armen halten und liebkosen zu d\u00fcrfen. Maria sehnte sich danach und freute sich darauf. Sie wusste ja aus der Engelsbotschaft, dass dieses ihr Kind der verhei\u00dfene Messias und Erl\u00f6ser sein werde. Immanuel! Sie kannte aus den messianischen Weissagungen und Gottesknecht Liedern des Propheten Jesaia die Ank\u00fcndigung, dass der Messias in stellvertretender S\u00fchne leiden m\u00fcsse, um sein Volk und die ganze Menschheit zu erl\u00f6sen von aller S\u00fcndenschuld.<\/p>\n<h2>Die Sehnsucht und das Opfer Mariens<\/h2>\n<p>Wie mag Maria da in den letzten Tagen ihres Advents \u00fcber all das nachgedacht haben und vielleicht gar zur Erkenntnis gekommen sein, dass das Erl\u00f6serleiden des Messias jetzt schon bei seinem Eintritt in die Welt beginne und in seiner Selbsterniedrigung seinen Anfang nahm. (\u2026) Maria aber wird \u00fcber all das sicher nachgedacht und dar\u00fcber meditiert haben. So wuchs immer mehr ihre Bereitschaft, jetzt schon \u2013 noch vor der Geburt Christi \u2013 mit ihrem g\u00f6ttlichen Sohn im Leben und auch im Leiden ganz eins zu sein und ihm im Erl\u00f6sungswerk zu helfen. Es wuchs dabei sicher auch Mariens Bereitschaft, ihrem g\u00f6ttlichen Sohn bei seinem Eintritt in die Welt das Leiden zu erleichtern und ihm m\u00f6glichst viel Freude zu bereiten.<\/p>\n<p>Mit welcher Liebe und Sorgfalt mag darum Maria alles f\u00fcr die Stunde der Geburt vorbereitet und mit ihrem jungfr\u00e4ulichen Br\u00e4utigam, dem hl. Joseph, beraten haben.<\/p>\n<p>Dass dann der Befehl des Kaisers Augustus zur Volksz\u00e4hlung dazwischen kam und alle gefassten Pl\u00e4ne durchkreuzte, werden Maria und Joseph sicher schwer und bitter empfunden haben im Gedanken an die nahe Geburt des Kindes, sie werden das dann aber sicher auch als weise Zulassung und Verf\u00fcgung Gottes und als dazugeh\u00f6rig zum beginnenden Erl\u00f6sungswerk des Messias bejaht und aufgeopfert haben, immer bereit, in allem den heiligsten Willen Gottes zu erf\u00fcllen, und im klaren Wissen, dass f\u00fcr das g\u00f6ttliche Kind die allererste Speise sein w\u00fcrde, den Willen dessen zu erf\u00fcllen, der ihn im Geheimnis der Menschwerdung auf diese Erde gesandt hatte.<\/p>\n<h2>Die Reise nach Bethlehem<\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/reise-bethlehem.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-123342 alignright\" src=\"https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/reise-bethlehem-300x231.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"231\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/reise-bethlehem-300x231.jpg 300w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/reise-bethlehem-768x591.jpg 768w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/reise-bethlehem-425x327.jpg 425w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/reise-bethlehem-600x462.jpg 600w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/reise-bethlehem.jpg 780w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Maria und Joseph\u00a0murrten sicher nicht, sondern richteten nun alles freudig f\u00fcr die Reise nach Bethlehem her, die f\u00fcnf Tage dauern w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Als der Tag und die Stunde des Aufbruchs f\u00fcr die Reise nach Bethlehem gekommen war, wird der hl. Joseph seiner Braut sicher versprochen haben, alles zu tun, um ihr die Reise und dann die Stunde der Niederkunft in Bethlehem zu erleichtern.<\/p>\n<p>Maria wird wohl mit gro\u00dfer Dankbarkeit diese Bereitschaft des hl. Joseph empfunden und die liebevoll sorgende F\u00fcrsorge, die er ihr entgegenbringen werde, zu allererst auf ihren bald kommenden Sohn bezogen haben. Maria hat dabei den hl. Joseph vielleicht auch getr\u00f6stet und ermutigt und ihm versichert, dass Gott gewiss auf all seine Sorge um sie und ihr Kind mit gr\u00f6\u00dftem Wohlgefallen blicke.<\/p>\n<p>Zweifellos hat der hl. Joseph f\u00fcr die Reise ein Reittier, einen Esel besorgt, auf dem Maria die Reise nach Bethlehem zur\u00fccklegen k\u00f6nne. Auch dann w\u00fcrde die Reise noch beschwerlich genug bleiben f\u00fcr Maria in ihrem Zustand.<\/p>\n<p>Unvergleichlich schmerzlicher als die durch Kaiser Augustus und seinen Erlass auferlegte M\u00fchsal der Reise von Nazareth nach Bethlehem war f\u00fcr Maria und Joseph dann der kalte, abweisende Empfang, den Bethlehem ihnen und dem g\u00f6ttlichen Kind darbot. Bei Lk 2,6 hei\u00dft es: \u201eAls sie dort waren, kam f\u00fcr Maria die Zeit der Niederkunft. Und sie gebar ihren erstgeborenen Sohn, wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz f\u00fcr sie war\u201c.<\/p>\n<h2>Die Geburt in der Armut<\/h2>\n<p>Das Wort von der \u201eKrippe\u201c deutet an, wo Maria und Joseph bei der Herbergsuche in Bethlehem schlie\u00dflich ein Dach \u00fcber dem Kopf und einen Raum fanden, wo sie bleiben konnten: es war eine H\u00f6hle, die auch Tieren bei Nacht und Regen Schutz bot. Diese Geburtsh\u00f6hle, die unsere Phantasie aus Mitleid und Besch\u00e4mung zugleich wenigstens zu einem Stall umgebaut hat, wird schon vom hl. Justinus dem M\u00e4rtyrer, der lange in Pal\u00e4stina gelebt hat, um die Mitte des 2. Jahrhunderts bezeugt; er schreibt in einem Dialog mit dem Juden Tryphon: \u201eJesus ist in einer H\u00f6hle, nicht weit von der Stadt (Bethlehem) geboren worden\u201c.<\/p>\n<p>Maria und Joseph werden nach der bitter entt\u00e4uschenden Herbergsuche in Bethlehem sogar mit einer gewissen Erleichterung diesen leeren, ruhigen Raum betreten und dann ges\u00e4ubert und zuletzt aus kindlich ergebenem Herzen Gott gedankt haben f\u00fcr dieses bescheidenste Obdach.<\/p>\n<p>Als dann aber das g\u00f6ttliche Kind ohne Verletzung der Jungfr\u00e4ulichkeit seiner Mutter geboren wurde, als es dann auf dem nackten Boden der H\u00f6hle dalag wie ein kleiner vom Himmel gefallener Stern, als sich Maria fragend umschaute, wo sie dieses Kleinod bergen k\u00f6nne, als sie schlie\u00dflich \u00fcber die Krippe, eine im Gestein der H\u00f6hle kleine Ausbuchtung und Mulde, nachdenklich ihre Windeln breitete, als der Ochs und der Esel der Mutter zuliebe etwas wegr\u00fcckten von ihrem Futtertrog, da hat Maria dann das g\u00f6ttliche Kind mit behutsamer Hand in diese \u00e4u\u00dferste Armut hineinlegte. Das arme Kind, die arme Mutter! Mit dem Eifer junger M\u00fctter, nein, mit noch viel gr\u00f6\u00dferem Eifer hatte Maria in Nazareth sorgf\u00e4ltigst alles f\u00fcr die Ankunft des g\u00f6ttlichen Kindes hergerichtet und jede getroffene Vorbereitung wahrscheinlich freudig dem hl. Joseph gezeigt, wenn er abends von seinem Tagewerk als Zimmermann heimkam. Hier in Bethlehem aber fehlte alles bis auf die paar Windeln und bis auf die unbeschreiblich gro\u00dfe Liebe der Mutter zu ihrem Kinde. Maria f\u00fchlte ganz sicher, dass die Armut dieser Geburt eine gro\u00dfe geheimnisvolle Bedeutung habe, dass hier ein \u201eZeichen\u201c vorliegen m\u00fcsse. Der Engel drau\u00dfen auf dem Hirtenfeld hat gegen\u00fcber den Hirten \u201edas Kind in der Krippe, in Windeln gewickelt\u201c ausdr\u00fccklich ein \u201eZeichen\u201c genannt. F\u00fcr Maria war es in einem viel tieferen und schmerzlicheren Sinn als f\u00fcr die Hirten ein \u201eZeichen\u201c. Dieses Kind, dem schon bei der Geburt die Herberge verweigert wurde, wird auch im weiteren Leben\u00a0herberglos, heimatlos bleiben: \u201eDie F\u00fcchse haben ihre H\u00f6hlen, die V\u00f6gel des Himmels ihre Nester, der Menschensohn aber hat nichts, wohin er sein Haupt legen k\u00f6nnte\u201c, so wird der menschgewordene Wohn Gottes einst selber sagen. An der Krippe wurde bereits als dunkler Schatten das Kreuz sichtbar! Wie Bethlehem seinen Messias fortgewiesen hat, so wird ihm auch Jerusalem einmal zurufen: \u201eHinweg mit ihm! Ans Kreuz mit ihm!\u201c Jesus wurde au\u00dferhalb der Stadt Bethlehem geboren, er sollte auch au\u00dferhalb der Stadt Jerusalem sterben.<\/p>\n<h2>Das Kreuz wirft seinen Schatten<\/h2>\n<p>\u201eEs war kein Platz in der Herberge\u201c, so berichtet Lukas vom Anfang des Lebens Jesu. \u201eer kam in sein Eigentum, aber die seinigen nahmen ihn nicht auf\u201c, so umschreibt der Apostel Johannes das Lebensschicksal des Gottesmenschen. Maria aber hat das alles mitgetragen, mit ertragen, mitgelitten. Sie hat uns am Anfang und erst recht am Ende ihres Advents vorgelebt, wie wir mit ihr durch Glaube, Hoffnung und Liebe, vor allem aber auch durch Opferbereitschaft und Bu\u00dfgesinnung dem Kommen des Herrn die Wege bereiten sollen. Vergessen wir das nicht, je n\u00e4her Weihnachten kommt! (\u2026)<\/p>\n<h2>Unsere Haltung im Advent<\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/weihnachtskrippe-leer.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-123333 size-medium\" src=\"https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/weihnachtskrippe-leer-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/weihnachtskrippe-leer-300x200.jpg 300w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/weihnachtskrippe-leer-1024x684.jpg 1024w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/weihnachtskrippe-leer-768x513.jpg 768w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/weihnachtskrippe-leer-425x284.jpg 425w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/weihnachtskrippe-leer-600x401.jpg 600w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/weihnachtskrippe-leer.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Lassen wir bei uns und unseren Familien nicht zu, dass sich im Advent und zu Weihnachten alles nur um materielle Dinge, wom\u00f6glich nur um Einkauf und Geschenke, um Gesch\u00e4ft und Geldbeutel dreht und daneben die Menschen nur von Zank und Streit und zuletzt wegen M\u00fcdigkeit vom Feiertagsteufel umgetrieben werden. Wir d\u00fcrfen nicht zu jenen Menschen geh\u00f6ren, die \u2013 wie damals in Bethlehem vor fast 2000 Jahren \u2013 Maria mit ihrem g\u00f6ttlichen Sohn, unserem Heiland und Erl\u00f6ser, drau\u00dfen vor der T\u00fcr stehen lassen.\u201c<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref1\">[2]<\/a><\/p>\n<p>\u201eUnd vergessen wir nicht: jede Gnade, die wir empfangen, kommt aus ihren H\u00e4nden. Sie ist die Mittlerin aller Gnaden und wird es immer bleiben. (\u2026) Je mehr Hindernisse uns auf dem Weg zum Himmel erwarten, umso notwendiger ist die Tugend der Hoffnung. Die feste Zuversicht, das Gott alles vermag, durch die F\u00fcrbitte der allerseligsten Jungfrau Maria. Amen.\u201c<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref1\">[3]<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Predigt H.H. Pascal Schreiber zum ersten Adventssonntag 2025<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn1\">[2]<\/a> Predigt von Pr\u00e4lat Dr. Ferdinand Holb\u00f6ck, gehalten am 13. Dezember 1994<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn1\">[3]<\/a> Predigt H.H. Pascal Schreiber zum ersten Adventssonntag 2025<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bildnachweise:<\/p>\n<ul>\n<li>Titelbild: CC BY-NC-SA @ Nationalgalerie<\/li>\n<li>Fenster Notre Dame, Genf, \u00a0\u00a9 Yann Forget \/ Wikimedia Commons<\/li>\n<li>Meister der Kahriye-Cami-Kirche in Istanbul, Public domain, via Wikimedia Commons<\/li>\n<li>Leere Krippe: \u00a9 Envato, lizenziert f\u00fcr die MI<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Fest Mari\u00e4 Erwartung am 18. Dezember, acht Tage vor Weihnachten, soll uns ans Herz legen, die gro\u00dfe, gl\u00fchende Sehnsucht Mariens zu bedenken, mit der sie der Geburt ihres Kindes in den letzten Tagen des Advents entgegensah, und die sorgf\u00e4ltige \u00e4u\u00dfere\u00a0und innere Vorbereitung nachzuahmen, mit der Maria sich auf die<a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/m-i.info\/de\/erwartung-mariens\/\">Weiterlesen &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":9,"featured_media":123325,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["entry","author-paul","post-123313","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-unkategorisiert"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/m-i.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/123313","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/m-i.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/m-i.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/m-i.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/m-i.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=123313"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/m-i.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/123313\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":123360,"href":"https:\/\/m-i.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/123313\/revisions\/123360"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/m-i.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/123325"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/m-i.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=123313"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/m-i.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=123313"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/m-i.info\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=123313"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}