{"id":129082,"date":"2026-09-03T20:13:46","date_gmt":"2026-09-03T18:13:46","guid":{"rendered":"https:\/\/m-i.info\/?p=129082"},"modified":"2026-09-03T20:20:26","modified_gmt":"2026-09-03T18:20:26","slug":"05-09-2026-herz-maria-suehnesamstag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/m-i.info\/de\/05-09-2026-herz-maria-suehnesamstag\/","title":{"rendered":"05.09.2026 \u2013 Herz-Maria-S\u00fchnesamstag"},"content":{"rendered":"<div class=\"mdp-speaker-wrapper\">\n            Artikel vorlesen:\n            \n            \n            \n            <div class=\"mdp-speaker-box mdp-speaker-box before-content speaker-wp-default\">\n                <div class=\"mdp-speaker-player\"  data-type=\"speaker-wp-default\" data-id=\"129082\" data-src=\"https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/ElevenLabs_05.09.2026-\u2013-Herz-Maria-Suehnesamstag-1.mp3\" data-download=\"1\" data-speeds=\"0.5,0.75,1,1.25,1.5\" data-share=\"\" >\n                    <audio aria-label=\"Audio von 05.09.2026 \u2013 Herz-Maria-S\u00fchnesamstag\"class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-129082-1\" preload=\"metadata\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/ElevenLabs_05.09.2026-\u2013-Herz-Maria-Suehnesamstag-1.mp3?_=1\" \/><a href=\"https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/ElevenLabs_05.09.2026-\u2013-Herz-Maria-Suehnesamstag-1.mp3\">https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/ElevenLabs_05.09.2026-\u2013-Herz-Maria-Suehnesamstag-1.mp3<\/a><\/audio>\n                <\/div>\n            <\/div>\n            \n            \n            \n            \n\t\t\t<\/div><p><a href=\"https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Herz-Maria-Suehnesamstag.png\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-127590 alignright\" src=\"https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Herz-Maria-Suehnesamstag-300x225.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Herz-Maria-Suehnesamstag-300x225.png 300w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Herz-Maria-Suehnesamstag.png 326w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Als Impuls zum heutigen Herz-Maria-S\u00fchnesamstag lesen Sie Ausz\u00fcge aus der Predigt von S.E. Bischof Schreiber zum Fest Maria Himmelfahrt.<\/p>\n<h2>Die wahren Marienverehrer<\/h2>\n<p>Der heilige Papst Pius X. betont etwas ganz Bedeutendes: Die wahren Verehrer der allerseligsten Jungfrau Maria sind nicht ihre Bewunderer, sondern die wahren Nachahmer ihrer Tugenden. Wie also k\u00f6nnen wir Maria nachahmen, um zu wahren Marienverehrern zu werden?<\/p>\n<p>Betrachten wir dazu besonders die drei g\u00f6ttlichen Tugenden: den Glauben, die Hoffnung und die Liebe Mariens.<\/p>\n<p><strong>Erstens: der Glaube.<\/strong><\/p>\n<p>Jesus brauchte den Glauben nicht, denn er schaute den Vater von Angesicht zu Angesicht. Auch hoffte er nicht auf ein noch ausstehendes Heil, denn er besa\u00df die selige Gottesschau. Was folglich die Tugenden des Glaubens und der Hoffnung betrifft, so kann der Heiland uns hier nicht als Vorbild dienen. Maria hingegen schon. Maria besa\u00df einen tiefen, unersch\u00fctterlichen Glauben. Nie konnte ein Zweifel in ihr Inneres dringen. Nichtsdestoweniger gab es in ihrem Leben auch Zeiten der Dunkelheit und des Widerspruchs.<\/p>\n<p>Auf der einen Seite glaubte sie dem Engel Gabriel sofort, dass sie die Mutter Gottes sein werde. Gleichzeitig aber wollte sie Jungfrau bleiben. Sie glaubte, dass ihr Sohn auf dem Throne Davids sitzen werde. Sie musste aber in der heiligen Weihnacht schmerzlich zur Kenntnis nehmen, dass er in der Davidstadt Bethlehem nicht aufgenommen wird.<\/p>\n<p>Maria wei\u00df, dass Jesus Christus ewig herrschen wird. Gleichzeitig sieht sie, wie er am Kreuze stirbt. Was sieht sie mit ihren Augen? Einen Menschen, der von seinem Volk verworfen wird, der leidet und am Kreuze stirbt. Was glaubt sie aber? Dass dieser ihr Sohn der Messias, der Sohn Gottes ist und dass er ewig herrschen wird. Maria glaubt, obwohl alles, was sie sieht, scheinbar dagegen spricht.<\/p>\n<p>Auch in unserem Leben gibt es Momente der Dunkelheit. Vielleicht plagen uns manchmal Glaubensschwierigkeiten. Vielleicht verstehen wir die gegenw\u00e4rtigen Verh\u00e4ltnisse in der katholischen Kirche nicht. Vielleicht k\u00f6nnen wir nicht begreifen, warum der liebe Gott dieses oder jenes zul\u00e4sst.<\/p>\n<p>Dann wollen wir auf Maria schauen. Sie hat nicht deshalb geglaubt, weil sie alles verstanden h\u00e4tte. Sie hat geglaubt, weil Gott gesprochen hatte und weil Gott weder sie noch uns t\u00e4uschen kann.<\/p>\n<p><strong>Zweitens: die Hoffnung.<\/strong><\/p>\n<p>Maria glaubte nicht nur, sie hoffte auch. Was ist die Hoffnung?<\/p>\n<p>Die Hoffnung erwartet von Gott das ewige Leben und die notwendigen Mittel, dieses zu erlangen. Sie gr\u00fcndet auf der G\u00fcte Gottes und auf seinen Verhei\u00dfungen.<\/p>\n<p>Gott hat uns das ewige Leben versprochen. Deshalb d\u00fcrfen wir darauf vertrauen, dass er uns auch die notwendigen Gnaden schenken wird. Maria sah die Gr\u00f6\u00dfe ihrer Aufgabe. Sie wusste, was Gott von ihr verlangte. Und sie wusste auch: Wenn Gott eine Aufgabe gibt, dann gibt er auch die Gnade, sie zu erf\u00fcllen. Darum sprach sie: \u201eSiehe, ich bin die Magd des Herrn.\u201c<\/p>\n<p>Darin sehen wir die gro\u00dfe Hoffnung Mariens. Sie vertraut nicht auf ihre eigenen Kr\u00e4fte. Sie fragt nicht: Wie soll ich das alles schaffen? Sie \u00fcbergibt sich ganz Gott.<\/p>\n<p>Und genau darin muss auch unsere Hoffnung bestehen.<\/p>\n<p>Wir d\u00fcrfen auf die Rettung unserer Seele hoffen. Nicht, weil wir aus eigener Kraft heraus vollkommen w\u00e4ren. Nicht, weil wir meinen k\u00f6nnten, wir h\u00e4tten den Himmel verdient, sondern weil Gott gut und barmherzig ist und uns seine Gnade schenken will.<\/p>\n<p>Wir beten so oft: Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte f\u00fcr uns, jetzt und in der Stunde unseres Todes. Gerade diese letzten Worte sind wichtig: in der Stunde unseres Todes. Wir wissen nicht, wann diese Stunde kommt. Wir wissen nicht, welche Versuchungen uns noch erwarten. Wir wissen nicht, welche Pr\u00fcfungen Gott noch \u00fcber uns kommen l\u00e4sst. Aber wir wissen, an wen wir uns wenden d\u00fcrfen. Wir hoffen auf Gott und wir vertrauen Maria. Wir vertrauen auf Maria, m\u00e4chtige F\u00fcrsprecherin und m\u00fctterliche Mittlerin aller Gnaden.<\/p>\n<p><strong>Drittens: die Liebe.<\/strong><\/p>\n<p>Zur theologischen Tugend der Liebe geh\u00f6ren sowohl die Gottes- als auch die N\u00e4chstenliebe. Ich m\u00f6chte an dieser Stelle nur auf die N\u00e4chstenliebe eingehen.<\/p>\n<p>Mit unserem menschlichen Auge f\u00e4llt es uns nicht schwer, Fehler beim Mitmenschen zu entdecken. Der eine hat egoistische Tendenzen, ein anderer f\u00fchrt eher langweilige Unterhaltungen, ein dritter ist wenig sympathisch, der vierte ist s\u00fcchtig und so weiter und so fort.<\/p>\n<p>Wir sehen sehr schnell, was am anderen nicht stimmt. Aber der Glaube l\u00e4sst uns tiefer schauen. Im Glauben sehen wir: Dieser Mensch ist ein Kind Gottes. Er ist ein Kind Mariens. F\u00fcr diese Seele ist Christus am Kreuz gestorben. Auch Maria sah die Schw\u00e4chen ihrer Mitmenschen. Sie litt wie wohl niemand von uns unter den Fehlern der Menschen. Aber sie sah hinter diesen Fehlern die unsterbliche Seele. Sie sah, was Jesus f\u00fcr diese Seele gelitten hatte. Jede gute Mutter macht es so. Sie gibt ihr Kind nicht auf. Nie. Sie leidet, sie betet, sie hofft, sie will ihr Kind um jeden Preis retten. Darin besteht gerade die echte Liebe.<\/p>\n<p>Genauso m\u00fcssen auch wir es tun. Wir m\u00fcssen die Fehler des N\u00e4chsten nicht leugnen. Wir d\u00fcrfen das B\u00f6se nicht gut nennen und nicht verharmlosen, was falsch ist. Aber wir m\u00fcssen den N\u00e4chsten mit einer \u00fcbernat\u00fcrlichen Liebe lieben. Vielleicht sehen wir bei den Menschen immer wieder denselben Fehler. Vielleicht haben wir l\u00e4ngst ein Urteil \u00fcber ihn gebildet. Vielleicht f\u00e4llt es uns schwer, ihm noch etwas Gutes zu w\u00fcnschen.<\/p>\n<p>Dann m\u00fcssen wir lernen, mit den Augen Mariens zu sehen.<\/p>\n<p>Nicht nur: Was ist dieser Mensch f\u00fcr mich? Sondern: Was ist dieser Mensch f\u00fcr Gott?<\/p>\n<p>Er besitzt eine unsterbliche Seele, die Gott geschaffen hat. Eine Seele, die Christus mit seinem kostbaren Blut erkauft hat. Eine Seele, die Maria liebt und retten m\u00f6chte.<\/p>\n<p>Darum sollen wir die Fehler des N\u00e4chsten sehen, ohne ihn deshalb aufzugeben. Wir sollen f\u00fcr ihn beten, wir sollen ihm Gutes w\u00fcnschen und wir sollen, soweit es an uns liegt, dazu beitragen, dass auch er den Weg zum Himmel findet. Maria ist uns nicht nur in den Himmel vorausgegangen, sie zeigt uns auch, wie wir dorthin gelangen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Sie zeigt uns den Glauben, wenn wir im Dunkeln stehen. Sie zeigt uns die Hoffnung, wenn wir unsere eigene Schw\u00e4che erfahren. Sie zeigt uns die \u00fcbernat\u00fcrliche Liebe, wenn uns der N\u00e4chste schwerf\u00e4llt.<\/p>\n<p>Maria ist unsere Mutter, unsere Herrin und unsere F\u00fcrsprecherin.<\/p>\n<h2>Maria nachahmen \u2013 Maria \u00e4hnlich werden<\/h2>\n<p>Wahre Marienverehrung ersch\u00f6pft sich daher nicht darin, Maria zu bewundern, sie zu loben oder ihre Bilder und Feste zu lieben. Sie muss unser eigenes Leben ver\u00e4ndern. Wer Maria wirklich liebt, der m\u00f6chte ihr \u00e4hnlich werden: im Glauben, der auch in der Dunkelheit festh\u00e4lt; in der Hoffnung, die sich ganz auf Gott verl\u00e4sst; und in der Liebe, die im N\u00e4chsten die unsterbliche, von Christus erl\u00f6ste Seele erkennt.<\/p>\n<p>Bitten wir daher die allerseligste Jungfrau, sie m\u00f6ge uns immer tiefer in ihre Schule aufnehmen. M\u00f6ge sie unseren Glauben st\u00e4rken, unsere Hoffnung bewahren und unser Herz mit jener reinen Liebe erf\u00fcllen, die in ihr vollkommen geleuchtet hat.<\/p>\n<p>So werden wir immer mehr zu dem, was wir sein sollen: <strong>nicht nur Bewunderer Mariens, sondern ihre wahren Nachahmer und Kinder.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Artikel vorlesen: https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/ElevenLabs_05.09.2026-\u2013-Herz-Maria-Suehnesamstag-1.mp3 Als Impuls zum heutigen Herz-Maria-S\u00fchnesamstag lesen Sie Ausz\u00fcge aus der Predigt von S.E. Bischof Schreiber zum Fest Maria Himmelfahrt. 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