{"id":73315,"date":"2022-07-30T14:21:39","date_gmt":"2022-07-30T12:21:39","guid":{"rendered":"https:\/\/m-i.info\/?p=73315"},"modified":"2022-07-30T14:21:39","modified_gmt":"2022-07-30T12:21:39","slug":"2-august-hl-alfons-maria-von-liguori","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/m-i.info\/de\/2-august-hl-alfons-maria-von-liguori\/","title":{"rendered":"2. August &#8211; Hl. Alfons Maria von Liguori"},"content":{"rendered":"<section class=\"content-page__text content-page__text--summary\">\n<div class=\"summary-body\">\n<p>Am 2. August feiern wir das Fest des hl. Alfons von Liguori, der vor 235 Jahren gestorben ist. Er war ein grosser Marienverehrer und schrieb \u00fcber 100 geistliche und theologische B\u00fccher, darunter auch das empfehlenswerte Buch \u00ab<a href=\"https:\/\/www.sarto.de\/die-herrlichkeiten-mariens\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">die Herrlichkeiten Mariens<\/a>\u00bb., an welchem er \u00fcber 16 Jahre lang arbeitete. Nachstehend seine Lebensbeschreibung:<\/p>\n<figure id=\"attachment_73324\" aria-describedby=\"caption-attachment-73324\" style=\"width: 198px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/www.sarto.de\/die-herrlichkeiten-mariens\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-73324 size-medium\" src=\"https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Bildschirmfoto-2022-07-30-um-14.10.27-198x300.png\" alt=\"\" width=\"198\" height=\"300\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Bildschirmfoto-2022-07-30-um-14.10.27-198x300.png 198w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Bildschirmfoto-2022-07-30-um-14.10.27.png 297w\" sizes=\"(max-width: 198px) 100vw, 198px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-73324\" class=\"wp-caption-text\">Das Buch \u00abdie Herrlichkeiten Mariens\u00bb<\/figcaption><\/figure>\n<p>2. August, Fest des hl. Alfons Maria von Liguori, Bischof, Bekenner und Kirchenlehrer, \u2020 1787 zu Pagani in Italien<\/p>\n<\/div>\n<\/section>\n<section class=\"content-page__text\">Alfons Maria von Liguori wurde zu Neapel von adeligen Eltern geboren. Schon von fr\u00fchester Jugend an gab er ganz deutliche Beweise seiner Heiligkeit. Als seine Eltern ihn als Kind dem heiligen Franz von Hieronymo aus der Gesellschaft Jesu zeigten, begl\u00fcckw\u00fcnschte er sie und sagte ihnen, er werde 90 Jahre alt werden, werde zur Bischofsw\u00fcrde gelangen und der Kirche gro\u00dfen Segen bringen. Schon damals als Kind mied er das Spiel und suchte durch sein Wort und sein Beispiel die Knaben der Adeligen zu christlicher Bescheidenheit anzuleiten. Als J\u00fcngling lie\u00df er sich in fromme Vereinigungen aufnehmen und hatte seine Freude daran, wenn er in den \u00f6ffentlichen Krankenh\u00e4usern den Kranken dienen, stets in den Kirchen beten und h\u00e4ufig den Gottesdienst besuchen konnte. Studium und Fr\u00f6mmigkeit verband er in so gl\u00fccklicher Weise, da\u00df er, kaum 16 Jahre alt, an der Hochschule seiner Vaterstadt den Doktorhut beider Rechte sich erwarb. Aus Gehorsam gegen seinen Vater wurde er Rechtsanwalt. In diesem Berufe erntete er gro\u00dfes Lob, lernte aber auch die Gefahren der T\u00e4tigkeit bei Gericht kennen und gab darum freiwillig diesen Beruf wieder auf. Ebenso lehnte er eine gl\u00e4nzende Heirat, die ihm sein Vater vorschlug, ab, verzichtete auf seine Rechte als Erstgeborener, h\u00e4ngte am Altar der heiligen Jungfrau von der Gnade sein Schwert auf und weihte sich dem Dienste Gottes. Er wurde Priester und st\u00fcrmte nun mit einem solchen Eifer auf die Laster los, da\u00df er wie ein Apostel wirkte, bald hierhin, bald dorthin eilte und ungeheuer viele Bekehrungen verkommener Menschen erreichte. Aus Mitleid vor allem mit den Armen und Bauern gr\u00fcndete er die Genossenschaft der Priester vom heiligsten Erl\u00f6ser, die dem Vorbild des Heilands folgen, auf dem Lande, in den D\u00f6rfern und St\u00e4dten den Armen die frohe Botschaft verk\u00fcnden sollten.<\/p>\n<p>Um seinem Vorsatz nie untreu zu werden, verpflichtete er sich durch ein Gel\u00fcbde f\u00fcr immer, keine Zeit unbenutzt vor\u00fcbergehen zu lassen. Er gl\u00fchte vor Seeleneifer und suchte durch Verk\u00fcndigung des Gotteswortes sowie durch gelehrte und fromme Schriften Seelen f\u00fcr Christus zu gewinnen und sie zu einem vollkommenen Leben anzuleiten. Ja, man mu\u00df staunen, wie viele Feindseligkeiten er beigelegt, wie viele Verirrte er auf den rechten Weg des Heils zur\u00fcckgef\u00fchrt hat. <strong>Ganz besonders verehrte er die Gottesmutter und gab auch ein Buch heraus \u00fcber ihre Vorz\u00fcge; wenn er \u00fcber diese mit Feuereifer predigte, sah man mehr als einmal, wie von einem Bilde der Jungfrau aus ein wundervolles Licht sich \u00fcber ihn ergo\u00df, wie er im ganzen Gesicht leuchtete und vor dem Volk in Verz\u00fcckung geriet.<\/strong> Ohne Unterla\u00df betrachtete er das Leiden des Herrn und die heilige Eucharistie und f\u00f6rderte in staunenswerter Weise ihre Verehrung. Wenn er vor dem Altar des heiligen Sakramentes betete oder das heilige Opfer feierte, was er niemals unterlie\u00df, zerflo\u00df er ob der Heftigkeit seiner Liebe ganz in seraphischer Glut oder er wurde von einer au\u00dfergew\u00f6hnlichen Erregung erfa\u00dft oder den Sinnen entr\u00fcckt. Mit einer staunenswerten Reinheit des Lebens, die er nie durch eine schwere S\u00fcnde befleckte, verband er eine ebenso staunenswerte Bu\u00dfstrenge; er z\u00fcchtigte seinen Leib durch Fasten, durch eiserne Kettchen und Bu\u00dfkleider, sowie durch blutige Gei\u00dfelungen. Dabei war er ber\u00fchmt durch die Gabe der Weissagung, der Herzensschau, der Bilokation und der Wunder.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-73332 alignleft\" src=\"https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/hl_alfons_maria_von_liguori-229x300.jpg\" alt=\"\" width=\"229\" height=\"300\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/hl_alfons_maria_von_liguori-229x300.jpg 229w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/hl_alfons_maria_von_liguori-420x550.jpg 420w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/hl_alfons_maria_von_liguori-600x785.jpg 600w, https:\/\/m-i.info\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/hl_alfons_maria_von_liguori.jpg 623w\" sizes=\"(max-width: 229px) 100vw, 229px\" \/>Kirchliche W\u00fcrden, die man ihm anbot, lehnte er ganz beharrlich ab. Von Papst Klemens XIII. gezwungen, \u00fcbernahm er jedoch die Leitung der Kirche St. Agatha bei Goti. Als Bischof \u00e4nderte er nur die \u00e4u\u00dfere Kleidung, nicht seine strenge Lebensweise. Gleich blieb seine Einfachheit, sein h\u00f6chster Eifer f\u00fcr die christliche Zucht, sein ratloses M\u00fchen um die Ausrottung der Laster, die Beseitigung der Irrlehren und die Erf\u00fcllung seiner \u00fcbrigen Hirtenpflichten. In seiner Freigebigkeit gegen die Armen verteilte er alle kirchlichen Eink\u00fcnfte an sie; als einst Lebensmittelnot herrschte, gab er selbst sein Hausger\u00e4t her, um die Hungrigen speisen zu k\u00f6nnen. Allen wurde er alles. Klosterfrauen leitete er zu einer vollkommenen Lebensweise an und sorgte f\u00fcr die Errichtung eines Schwesternklosters in seiner Genossenschaft. Wegen schwerer, dauernder Erkrankung legte er sein Bischofsamt nieder und kehrte arm zu seinen Sch\u00fclern zur\u00fcck, von denen er arm gegangen war. Wohl war er durch das Alter, die M\u00fchen, durch langj\u00e4hrige Gicht und andere schwere Krankheiten k\u00f6rperlich gebrochen, geistig aber war er um so frischer und h\u00f6rte nie auf, \u00fcber himmlische Dinge zu reden oder zu schreiben, bis er schlie\u00dflich 90 Jahre alt am 1. August 1787 zu Nocera bei Pagani unter den Tr\u00e4nen seiner J\u00fcnger sanft entschlief. Da er ob seiner Tugenden und Wunder ber\u00fchmt war, nahm ihn Papst Pius VII. im Jahre 1816 in die Zahl der Seligen auf; als er dann durch neue Wunder verherrlicht wurde, nahm ihn Gregor XVI. am Fest der heiligsten Dreifaltigkeit 1839 feierlich in die Zahl der Heiligen auf. Papst Pius IX. erhob ihn schlie\u00dflich auf Vorschlag der Ritenkongregation zum Lehrer der ganzen Kirche.<\/p>\n<h4>Kirchengebet<\/h4>\n<p>O Gott, Du hast durch Deinen von Seeleneifer entflammten hl. Bekenner und Bischof Alfons Maria Deine Kirche zur Mutter einer neuen Ordensfamilie werden lassen; wir bitten Dich: la\u00df uns, durch seine heilsamen Mahungen belehrt und durch sein Beispiel gest\u00e4rkt, gl\u00fccklich zu Dir gelangen. Durch unsern Herrn.<\/p>\n<\/section>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.fsspx.at\/de\/news-events\/news\/2-august-hl-alfons-maria-von-liguori-30943\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">fsspx.at<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 2. August feiern wir das Fest des hl. Alfons von Liguori, der vor 235 Jahren gestorben ist. Er war ein grosser Marienverehrer und schrieb \u00fcber 100 geistliche und theologische B\u00fccher, darunter auch das empfehlenswerte Buch \u00abdie Herrlichkeiten Mariens\u00bb., an welchem er \u00fcber 16 Jahre lang arbeitete. 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