Rückblick: Feierliche Marienprozession in Wien zum Fest Maria Namen

Rückblick: Feierliche Marienprozession in Wien zum Fest Maria Namen

Am Sonntag in der Oktav von Maria Geburt wird in Wien traditionellerweise die äussere Feier des Festes Maria Namen begangen. Der selige Papst Innozenz XI. setzte das Fest 1676 für die ganze Kirche verbindlich fest – nach der siegreichen Schlacht am Kahlenberg (12. September 1683), mit der die vereinigten christlichen Heere unter König Johann III. Sobieski die Zweite Wiener Türkenbelagerung beendeten. Das Banner mit der Schutzmantelmadonna wurde dem Heer vorangetragen. Noch heute ziert die Immaculata die Fahne der österreichischen Garde des Bundesheeres.

1958 rief P. Petrus Pavlicek OFM, Gründer des Rosenkranz-Sühnekreuzzuges, eine grosse Maria-Namen-Feier ins Leben. Seither wird die Marienprozession durch die Wiener Innenstadt jährlich erneuert.

Wir freuten uns besonders über den Besuch von Don Gabriele D’Avino, dem Distriktoberen von Italien, der zum ersten Mal in Wien weilte. Er zelebrierte das feierliche Fünfherrenamt und die Prozession. P. Johannes Regele erneuerte die auf Kaiser Ferdinand III. zurückgehende Weihe Österreichs und aller Kronländer.

Der zahlreiche Klerus, die Ministranten und über 700 Gläubige legten ein schönes marianisches Glaubenszeugnis ab. Der Rosenkranz wurde gebetet, Marienlieder erklangen – begleitet durch die Musikkapelle «Original-Kaiserjäger» unter der Leitung von Prof. PhD Mag. Werner Hackl.

Möge die Gottesmutter unsere geweihten Länder weiterhin beschützen!

Video Marienprozession

Video feierliche Marienprozession: 
Video auf YouTube ansehen

Video feierliches Hochamt: 
Video auf YouTube ansehen

Zweisprachige Predigt:
Predigt auf YouTube ansehen

Fotos: Zur Fotogallerie

feierlichemarienprozession 0068

 

 

Drucke diesen Beitrag