Am Fest „Maria, Hilfe der Christen“ richten wir den Blick auf die mütterliche Fürsprache Mariens und den Wallfahrtsort Mariastein – ein Ort des Vertrauens, des Trostes und vieler Zeugnisse erhörter Bitten. Lesen Sie mehr im heutigen Beitrag.
Die himmlische Mutter und ihre Fürsprache
Mit tiefem Vertrauen wenden wir uns am 24. Mai an unsere himmlische Mutter, die wir an diesem Tag besonders als Maria, Hilfe der Christen verehren. Dieses Fest geht auf Papst Pius VII. zurück, der es nach seiner wunderbaren Befreiung aus napoleonischer Gefangenschaft einführte. Aus Dankbarkeit legte er den 24. Mai als jenen Tag fest, an dem die Kirche in besonderer Weise auf die machtvolle Fürsprache Mariens schaut.
Mit mütterlicher Sorge steht Maria uns Christen immer zur Seite, und da sie untrennbar mit Christus verbunden ist, führt sie uns stets zu ihm hin. In jeder Not dürfen wir uns vertrauensvoll an sie wenden.
Mariastein – Ein Ort des Trostes und der Hilfe
Ein besonderer Ort und ein berührendes Zeugnis dieser Hilfe ist Mariastein. Seit Jahrhunderten kommen Menschen dorthin, um Trost, Schutz und Heilung zu erbitten.
Hunderte von Danktafeln, auch aus jüngster Zeit, erzählen schlicht und eindrucksvoll: „Maria hat geholfen.“ Jede einzelne Tafel ist ein stilles Wunder, ein Zeichen des Vertrauens und der erhörten Bitte.
Das Kloster Mariastein, eine Benediktinerabtei im Schweizer Kanton Solothurn unweit der Grenze zu Frankreich, ist neben Kloster Einsiedeln einer der bedeutendsten Wallfahrtsorte der Schweiz.
Die Geschichte des Hirtenjungen
Ein kleiner Hirtenjunge hütete gemeinsam mit seiner Mutter das Vieh auf einem hoch gelegenen Felsplateau. Während die Mutter in der Mittagshitze in einer Höhle Ruhe suchte, wagte sich das Kind beim Spielen zu nahe an die Klippe und stürzte die steile Felswand hinunter.
Als die Mutter erwachte, ihr Kind nicht mehr fand und ins Tal eilte, traf sie ihren Sohn unversehrt an. Er berichtete, eine wunderschöne, strahlende Frau habe ihn aufgefangen. Unsere liebe Frau hatte den kleinen Jungen gerettet. Aus Dankbarkeit über die wunderbare Rettung ließ der Vater ihr zu Ehren eine Kapelle über der Höhle errichten.
Die Grotte der „Mutter vom Trost“
Unterhalb der heutigen Klosterkirche führt eine steile Treppe zur Grotte mit dem Gnadenbild „Mutter vom Trost“. Dort findet man zu jeder Tageszeit zahlreiche Beter, die ihre Zuflucht zur himmlischen Mutter nehmen.
Wenden wir uns also am heutigen heiligen Fest Maria, Hilfe der Christen besonders an unsere liebe Frau von Mariastein – in jeder Not des Lebens.
O Maria, sei unsere Zuflucht und Rettung!
Textquellen: Wikipedia Kloster Mariastein – Wikipedia
Bildquelle: Archiv MI-Ritter
Titelbild: Kirchengemälde in Oberriet
https://commons.wikimedia.org/wiki/File:H%C3%B6hle_bei_Mariastein.JPG?uselang=de




