Rückblick (inkl. Video): MI-Einkehrtage und Treffen zu Pfingsten im Schwarzwald

Rückblick (inkl. Video): MI-Einkehrtage und Treffen zu Pfingsten im Schwarzwald

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Porta Coeli, Lauterbach, Schwarzwald

Unter strahlend blauem Himmel und bei sommerlicher Wärme versammelten sich am Pfingstwochenende 22 Ritter der Immaculata (bzw. darunter auch einige Interessierte) aus verschiedenen Regionen Deutschlands und der Schweiz im Porta Coeli im Schwarzwald zu einem Einkehrtag der besonderen Art: zur Hälfte geprägt von Stille, Besinnung und Gebet, zur anderen Hälfte von Austausch, Gemeinschaft sowie dem Kennenlernen und Besprechen von Apostolatserfahrungen und -ideen.

Samstag: Ankunft und Einstieg in die Stille

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Anbetung vor dem Allerheiligsten

Der Einkehrtag begann mit der heiligen Messe um 11.30 Uhr. Nach dem gemeinsamen Mittagessen trat die Gemeinschaft in das Stillschweigen ein, das bis zum Ende des Hochamts am Sonntagvormittag andauern sollte. Was nicht als Verzicht, sondern als Geschenk erlebt wurde: Raum für Gott, für das Gebet, für die innere Stimmung auf das Wesentliche.

Am Nachmittag hielt Pater Helmut Trutt den ersten Vortrag: „Maria und der Heilige Geist – Mittlerin des Pfingstgeschehens” Pater Trutt entfaltete die tiefe Verbindung zwischen Maria und dem Heiligen Geist: Bei der Verkündigung wie an Pfingsten wirkt der Geist Gottes durch Maria – nicht nur mit ihr. Anhand zweier berührender Bekehrungsgeschichten zeigte er die unübertreffliche Fürbittmacht der Gottesmutter.

Am Abend folgte nach dem Kaffee der zweite Vortrag, diesmal von Pater Martin Huber:

„Maria, Mittlerin aller Gnaden – Glaube gegen den Zeitgeist” Pater Huber reagierte auf das im November 2025 erschienene Römische Dokument Mater Populi Fidelis, das Marias Mittlerschaft in Frage stellt, und legte überzeugend dar, warum diese Wahrheit – gestützt auf Päpste und Kirchenlehrer – unverrückbar bleibt. Das klassische Bild: Maria als Hals zwischen Haupt (Christus) und Leib (Kirche), durch den alle Gnaden fließen.

Den Abend beschloss die Komplet. Danach wurde das Allerheiligste zur nächtlichen Anbetung ausgesetzt – jeder Ritter konnte eine Stunde (oder mehr) in stiller Zwiesprache mit dem Herrn verbringen. Eine Nacht, in der die Gnade des Pfingstfestes spürbar wurde.

Sonntag: Hochamt, Betrachtung und Gemeinschaft

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gesungenes Hochamt

Nach der Einsetzung des Allerheiligsten, dem Frühstück und einem weiteren Vortrag – diesmal von Pater Trutt über „Maria nach Pfingsten – Zeugin, Vorbild und Mutter der Kirche” – feierte die Gemeinschaft das feierliche gesungene Hochamt. Mit dem Ende des Gottesdienstes wurde das Stillschweigen aufgehoben.

„Maria nach Pfingsten – Zeugin, Vorbild und Mutter der Kirche” In drei Abschnitten zeigte Pater Trutt: Maria schwieg über das Geheimnis der Menschwerdung, bis Christus seine Herrlichkeit offenbart hatte. Danach war sie Zeugin, Lehrerin, eucharistisches Vorbild – und stille, fruchtbare Mutter der jungen Kirche.

Der Nachmittag gehörte der Gemeinschaft. Eine Kurzwanderung durch den sommerlich-heißen Schwarzwald und der Umgebung ermöglichte das, was gerade unter Rittern aus verschiedenen Regionen so wertvoll ist: ungezwungene Gespräche, das Kennenlernen von Gesichtern hinter den Namen, das Knüpfen und Vertiefen von Freundschaften im Geist der Immaculata.

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Spaziergang

Nach der verdienten Getränkpause inklusive Kaffee und Kuchen hielt Pater Huber seinen zweiten Vortrag:

„Fatima und die Wiedergeburt Portugals – Vorzeichen des Triumphs Mariens” Ein packender historischer Bogen: von der freimaurerischen Kirchenverfolgung in Portugal bis zur erstaunlichen religiösen Erneuerung nach 1917 und 1931. Der Weiheakt von 2022 durch Papst Franziskus wurde kritisch analysiert – drei wesentliche Elemente fehlen noch für eine vollgültige Weihe Russlands. Ein Vortrag, der Hoffnung gibt und zum Gebet anspornt.

Den Abend krönte ein gemütliches Beisammensein im Freien – bei Bier und Wein, unter dem warmen Pfingstabendhimmel, in jener besonderen Atmosphäre, die entsteht, wenn Menschen mit einem gemeinsamen Herzensanliegen zusammenkommen.

Montag: Apostolat und Aufbruch

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gemütliches Beisammensein

Den Abschluss bildeten nach Prim, Betrachtung und heiliger Messe praktische Impulse: Pater Trutt gab Anregungen für das Apostolat und das Leben als Ritter. In einem lebendigen Austausch berichteten die Teilnehmer von ihren Erfahrungen – unter anderem aus dem Telefonapostolat in der Schweiz – und überlegten gemeinsam, was ausgebaut oder neu angepackt werden könnte. Zahlen, Statistiken und Einblicke aus dem Webshop und den Webseiten rundeten das Bild ab.

„Wir fuhren gestärkt und motiviert nach Hause” – und das war spürbar: in den Gesichtern, in den Gesprächen beim letzten gemeinsamen Mittagessen, in dem stillen Wissen, nicht allein zu sein in der Liebe zur Immaculata.

Wir danken den H. H. Patres Trutt und Pater Huber für ihre geistliche Begleitung, dem Team von Porta Coeli für die gastfreundliche Aufnahme – und allen Rittern, die aus Deutschland und der Schweiz angereist sind.

Ehre der Immaculata!

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Kurzvideo

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